Kolumba
Kolumbastraße 4
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15. September 2011 bis 31. August 2012
denken
5. Jahresausstellung

Eine Ausstellung über Wege, die Welt zu erfahren. Als Museum der Nachdenklich­keit wurde Kolumba entwickelt, um »im Erkennen und Abwägen künstlerischer Entwürfe mögliche Denkansätze für die eigene existentielle Sinngebung zu finden« (Joachim M.Plotzek 1994). Die »sehr katholische Mischung aus Bilderlust und Deutungsernst« (DIE ZEIT) wurde zum individuellen Kennzeichnen für das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Doch was heißt eigentlich »denken« und worin unterscheidet es sich, wenn es in Werken an­schau­lich wird, vom Denken in anderen Disziplinen? Welchen Anteil am Kunstwerk haben Neugierde und Phantasie, Er­fahrung und Erinnerung, Wissen und Glauben? Wie denkt es sich ohne Worte in Bildern, in Musik, in der Archi­tektur? Die Aus­stel­lung ermöglicht den Blick in das Atelier, in die Arbeit der Künstler, in ihre Grundlagen und Recherche. Ihre Spann­weite reicht von einer spätmittelalterlichen »ars memorandi« (Kunst des Erinnerns) bis zum »Kleinen Liebesglück«, von Thro­nenden Madonnen, den »sedes sapientiae« (Sitz der Weisheit), bis zu schön gestalteten Schreibmaschinen, abgelegten Werk­zeugen des Denkens. Als Medium steht das Buch im Mittelpunkt der Präsentation, die mit den Künstlerbüchern der Schenkung Missmahl einen Schwerpunkt erfährt. Wie immer stammen alle ausgestellten Exponate aus den Beständen der eigenen Sammlung. Ihnen allen gemeinsam ist der Versuch ihrer Urheber, ihrer Erfahrung der Welt Form zu geben. Die Ausstellung ist dem Philosophen Walter Warnach gewidmet.

Werke u.a. von Monika Bartholomé, Krimhild Becker, Victoria Bell, Joseph Beuys, John Cage, Attila Kovács, Thomas Lehnerer, Rune Mields, Manos Tsangaris, Josef Wolf und Peter Zumthor

(Buchpublikation: denken)
(Buchpublikation: ars memorandi)
(Film zeigen)


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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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KOLUMBA :: Aktuell :: 2011 denken

15. September 2011 bis 31. August 2012
denken
5. Jahresausstellung

Eine Ausstellung über Wege, die Welt zu erfahren. Als Museum der Nachdenklich­keit wurde Kolumba entwickelt, um »im Erkennen und Abwägen künstlerischer Entwürfe mögliche Denkansätze für die eigene existentielle Sinngebung zu finden« (Joachim M.Plotzek 1994). Die »sehr katholische Mischung aus Bilderlust und Deutungsernst« (DIE ZEIT) wurde zum individuellen Kennzeichnen für das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Doch was heißt eigentlich »denken« und worin unterscheidet es sich, wenn es in Werken an­schau­lich wird, vom Denken in anderen Disziplinen? Welchen Anteil am Kunstwerk haben Neugierde und Phantasie, Er­fahrung und Erinnerung, Wissen und Glauben? Wie denkt es sich ohne Worte in Bildern, in Musik, in der Archi­tektur? Die Aus­stel­lung ermöglicht den Blick in das Atelier, in die Arbeit der Künstler, in ihre Grundlagen und Recherche. Ihre Spann­weite reicht von einer spätmittelalterlichen »ars memorandi« (Kunst des Erinnerns) bis zum »Kleinen Liebesglück«, von Thro­nenden Madonnen, den »sedes sapientiae« (Sitz der Weisheit), bis zu schön gestalteten Schreibmaschinen, abgelegten Werk­zeugen des Denkens. Als Medium steht das Buch im Mittelpunkt der Präsentation, die mit den Künstlerbüchern der Schenkung Missmahl einen Schwerpunkt erfährt. Wie immer stammen alle ausgestellten Exponate aus den Beständen der eigenen Sammlung. Ihnen allen gemeinsam ist der Versuch ihrer Urheber, ihrer Erfahrung der Welt Form zu geben. Die Ausstellung ist dem Philosophen Walter Warnach gewidmet.

Werke u.a. von Monika Bartholomé, Krimhild Becker, Victoria Bell, Joseph Beuys, John Cage, Attila Kovács, Thomas Lehnerer, Rune Mields, Manos Tsangaris, Josef Wolf und Peter Zumthor

(Buchpublikation: denken)
(Buchpublikation: ars memorandi)
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