Kolumba
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Gefäßkeramik
aus der Schenkung Adolf Egner
21. Oktober 2005 bis 22. Februar 2006

Das Formen und Brennen von Ton ist eine der ältesten Techniken des Menschen zur Gestaltung von Gegenständen. Seit vielen Jahrtausenden dient Keramik zur Erfüllung von Bedürfnissen, die alltägliche und rituelle Ursprünge haben. Bedingt durch die Eigenschaften des Materials sowie die elementare Funktionalität lassen sich in allen Kulturen und zu allen Zeiten Gefäße finden, die man typologisch aneinanderreihen kann. Gerade in der Keramik können älteste und jüngste Werke wie selbstverständlich nebeneinander stehen und zeitgenössisch erscheinen. Für Kolumba und die Suche nach den existentiellen Fragen, die sich im gestalteten Werk offenbaren, ist die Keramik schon deshalb ein wesentliches Medium. – Adolf Egner, 1932 in Worms geboren, hat seit 1970 mit Ankäufen in Galerien und auf Märkten, vor allem aber in Werkstätten der Künstler, eine der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Keramik zusammengetragen. Dienten die Objekte anfänglich dem Arrangement von Blumen, so standen sie bald im Mittelpunkt einer Sammlleidenschaft, deren Facettenreichtum und Vielfalt besticht. In den vergangenen Jahren hat sich Adolf Egner von einem Großteil seiner Sammlung getrennt, indem er drei Museen die Möglichkeit gab, nach eigenen Gesichtspunkten eine Auswahl vorzunhemen. Für Kolumba konnten wir 266 Werke auswählen – Vasen, Schalen, Schüsseln, Flaschen, Krüge, Kannen, Becher und Dosen –, die als Einzelstücke und Ensembles die Bandbreite keramischer Gefäßformen, Glasuren und Techniken veranschaulichen. Neben den Werken deutscher Keramiker umfaßt sie beginnend in den späten 50er Jahren Beispiele aus den Niederlanden, Frankreich und Österreich, sowie Keramik aus Großbritannien, als deren Kenner sich Adolf Egner besonders ausgwiesen hat. Mit der ersten Ausstellung eines Teils der ausgewählten Werke verbinden wir den herzlichen Dank an den Stifter.


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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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05/10 Heilig-Geist-Retabel
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06/10 Konzert Steffen Krebber
02/10 Aschermittwoch 2010
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01/10 Georg Baumgarten
11/09 Nacht Raum Stille
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05/09 Koho Mori-Newton
01/09 Hermann Abrell
11/08 Klangwerkstatt
10/08 Donaueschinger Musiktage
09/08 Heiner Binding
Der Mensch verlässt die Erde
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
Der unendliche Raum…
04/07 Art Cologne
10/06 Im Garten der Wirklichkeit II
04/06 Im Garten der Wirklichkeit I
04/06 Werner Schriefers
10/05 Leiko Ikemura
10/05 Schenkung Egner
08/05 Arma Christi (WJT)
08/05 1st view! (WJT)
05/05 Hans Josephsohn
02/05 Die koptischen Textilien
02/05 Birgit Antoni - Gemälde
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
10/04 Monika Bartholomé
07/04 Heinrich Küpper
04/04 Max Cole
11/03 Schauspielhaus
11/03 Reliquienkreuze
11/03 Daphne-Test
10/03 Martin Frommelt
04/03 150 Jahre!
12/02 Attila Kovács
09/02 Herbert Falken
06/02 Peter Tollens
12/01 ars vivendi
11/00 Volumen
11/00 Die Schenkung Härle
10/00 Kinderzeichnungen
04/00 walkmen
04/00 Über die Wirklichkeit
10/99 Andor Weininger
06/99 Joseph Marioni
02/99 Andy Warhol
09/98 Der unendliche Raum ...
08/98 Glaube und Wissen
05/98 Stephan Baumkötter
04/98 Bernd Ikemann
04/98 Wiederbegegnung 11
01/98 Hildegard Domizlaff
09/97 Wiederbegegnung 10
06/97 Richard Serra
04/97 Manos Tsangaris
03/97 Paul Thek
02/97 Klaus vom Bruch
02/97 Über den Ort: Kolumba
10/96 Über die Ambivalenz
04/96 Chris Newman
02/96 Peter Tollens
02/96 Wolfgang Laib
02/96 Über die Farbe
12/95 Frühchristliche Kunst
12/95 Mischa Kuball
11/95 Palast der Kunst
10/95 Wiederbegegnung 6
09/95 Monika Bartholomé
06/93 Wiederbegegnung 1 bis 5
10/92 Vaticana
 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Archiv :: 10/05 Schenkung Egner

Gefäßkeramik
aus der Schenkung Adolf Egner
21. Oktober 2005 bis 22. Februar 2006

Das Formen und Brennen von Ton ist eine der ältesten Techniken des Menschen zur Gestaltung von Gegenständen. Seit vielen Jahrtausenden dient Keramik zur Erfüllung von Bedürfnissen, die alltägliche und rituelle Ursprünge haben. Bedingt durch die Eigenschaften des Materials sowie die elementare Funktionalität lassen sich in allen Kulturen und zu allen Zeiten Gefäße finden, die man typologisch aneinanderreihen kann. Gerade in der Keramik können älteste und jüngste Werke wie selbstverständlich nebeneinander stehen und zeitgenössisch erscheinen. Für Kolumba und die Suche nach den existentiellen Fragen, die sich im gestalteten Werk offenbaren, ist die Keramik schon deshalb ein wesentliches Medium. – Adolf Egner, 1932 in Worms geboren, hat seit 1970 mit Ankäufen in Galerien und auf Märkten, vor allem aber in Werkstätten der Künstler, eine der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Keramik zusammengetragen. Dienten die Objekte anfänglich dem Arrangement von Blumen, so standen sie bald im Mittelpunkt einer Sammlleidenschaft, deren Facettenreichtum und Vielfalt besticht. In den vergangenen Jahren hat sich Adolf Egner von einem Großteil seiner Sammlung getrennt, indem er drei Museen die Möglichkeit gab, nach eigenen Gesichtspunkten eine Auswahl vorzunhemen. Für Kolumba konnten wir 266 Werke auswählen – Vasen, Schalen, Schüsseln, Flaschen, Krüge, Kannen, Becher und Dosen –, die als Einzelstücke und Ensembles die Bandbreite keramischer Gefäßformen, Glasuren und Techniken veranschaulichen. Neben den Werken deutscher Keramiker umfaßt sie beginnend in den späten 50er Jahren Beispiele aus den Niederlanden, Frankreich und Österreich, sowie Keramik aus Großbritannien, als deren Kenner sich Adolf Egner besonders ausgwiesen hat. Mit der ersten Ausstellung eines Teils der ausgewählten Werke verbinden wir den herzlichen Dank an den Stifter.