Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
tel +49 (0)221 9331930
fax +49 (0)221 93319333

1st view! (zum Weltjugendtag)
Das Erdgeschoß des Neubaus
13. bis 19. August 2005 Kolumbastr. 2–4

Ein Stern zieht einen blau lackierten Wagen mit Bauklötzen. Ein »Portable Ocean« soll es sein, ein Meer auf Reisen. Mit einfachsten Mitteln schafft Kunst das Unvorstellbare. Folgen wir dem Stern. – Wo befinde ich mich hier? Tauben fliegen unsichtbar durch den Raum, der Wind weht durch das Mauerwerk, mild fällt Tageslicht herein. Ein Haus aus verschiedenen Zeiten. Ist es eine Kirche, eine Ruine, ein Mahnmal oder ein Museum? Nach den Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor entstand ein Gebäude, das alle erhaltenen Fragmente der zweitausendjährigen Baugeschichte dieses Ortes in der Kölner Innenstadt respektiert. Der Neubau für das Kunstmuseum des Erzbistums Köln wächst auf der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba. Er umschließt in seinem Kern ein Kleinod der 50er Jahre, die Kapelle »Madonna in den Trümmern«, 1949 errichtet nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Im gleichen Raum erlebt man mit Resten römischer Häuser, den Fundamenten mehrerer Vorgängerkirchen und neuzeitlichen Grüften eine der dichtesten archäologischen Zonen Europas. – Nach dreijähriger Bauzeit ist das im Rohbau fast fertiggestellte Haus zum Weltjugendtag erstmals zugänglich, sind einige Werke der Sammlung dort plaziert: Als Klanginstallation hört man die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwahrt in den 1994 aufgezeichneten Geräuschen der »Tauben von Kolumba« (Bill Fontana). Im späteren Museumsfoyer fragt ein Gemälde mit dem Bild eines barocken Kirchenraumes nach der Erinnerungsleistung von Malerei. – Folgen wir dem Stern! Neubau und Kunstsammlung von Kolumba bewahren die kulturtragende Rolle der Kirche und führen sie mit den Möglichkeiten unserer Zeit in die Zukunft.


_



Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

Aktuell
Architektur
Archiv
Auszeichnungen
Filme
Geschichte
Info
Kritiken
Publikationen
Texte
Vermittlung


05/10 Heilig-Geist-Retabel
05/10 Heinrich Küpper
05/10 Robert Haiss
06/10 Konzert Steffen Krebber
02/10 Aschermittwoch 2010
01/10 Renate Köhler
01/10 Georg Baumgarten
11/09 Nacht Raum Stille
11/09 Klangwerkstatt
09/09 Andor Weininger
09/09 Stefan Wewerka
Hinterlassenschaft
05/09 Koho Mori-Newton
01/09 Hermann Abrell
11/08 Klangwerkstatt
10/08 Donaueschinger Musiktage
09/08 Heiner Binding
Der Mensch verlässt die Erde
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
Der unendliche Raum…
04/07 Art Cologne
10/06 Im Garten der Wirklichkeit II
04/06 Im Garten der Wirklichkeit I
04/06 Werner Schriefers
10/05 Leiko Ikemura
10/05 Schenkung Egner
08/05 Arma Christi (WJT)
08/05 1st view! (WJT)
05/05 Hans Josephsohn
02/05 Die koptischen Textilien
02/05 Birgit Antoni - Gemälde
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
10/04 Monika Bartholomé
07/04 Heinrich Küpper
04/04 Max Cole
11/03 Schauspielhaus
11/03 Reliquienkreuze
11/03 Daphne-Test
10/03 Martin Frommelt
04/03 150 Jahre!
12/02 Attila Kovács
09/02 Herbert Falken
06/02 Peter Tollens
12/01 ars vivendi
11/00 Volumen
11/00 Die Schenkung Härle
10/00 Kinderzeichnungen
04/00 walkmen
04/00 Über die Wirklichkeit
10/99 Andor Weininger
06/99 Joseph Marioni
02/99 Andy Warhol
09/98 Der unendliche Raum ...
08/98 Glaube und Wissen
05/98 Stephan Baumkötter
04/98 Bernd Ikemann
04/98 Wiederbegegnung 11
01/98 Hildegard Domizlaff
09/97 Wiederbegegnung 10
06/97 Richard Serra
04/97 Manos Tsangaris
03/97 Paul Thek
02/97 Klaus vom Bruch
02/97 Über den Ort: Kolumba
10/96 Über die Ambivalenz
04/96 Chris Newman
02/96 Peter Tollens
02/96 Wolfgang Laib
02/96 Über die Farbe
12/95 Frühchristliche Kunst
12/95 Mischa Kuball
11/95 Palast der Kunst
10/95 Wiederbegegnung 6
09/95 Monika Bartholomé
06/93 Wiederbegegnung 1 bis 5
10/92 Vaticana
 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Archiv :: 08/05 1st view! (WJT)

1st view! (zum Weltjugendtag)
Das Erdgeschoß des Neubaus
13. bis 19. August 2005 Kolumbastr. 2–4

Ein Stern zieht einen blau lackierten Wagen mit Bauklötzen. Ein »Portable Ocean« soll es sein, ein Meer auf Reisen. Mit einfachsten Mitteln schafft Kunst das Unvorstellbare. Folgen wir dem Stern. – Wo befinde ich mich hier? Tauben fliegen unsichtbar durch den Raum, der Wind weht durch das Mauerwerk, mild fällt Tageslicht herein. Ein Haus aus verschiedenen Zeiten. Ist es eine Kirche, eine Ruine, ein Mahnmal oder ein Museum? Nach den Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor entstand ein Gebäude, das alle erhaltenen Fragmente der zweitausendjährigen Baugeschichte dieses Ortes in der Kölner Innenstadt respektiert. Der Neubau für das Kunstmuseum des Erzbistums Köln wächst auf der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba. Er umschließt in seinem Kern ein Kleinod der 50er Jahre, die Kapelle »Madonna in den Trümmern«, 1949 errichtet nach dem Entwurf von Gottfried Böhm. Im gleichen Raum erlebt man mit Resten römischer Häuser, den Fundamenten mehrerer Vorgängerkirchen und neuzeitlichen Grüften eine der dichtesten archäologischen Zonen Europas. – Nach dreijähriger Bauzeit ist das im Rohbau fast fertiggestellte Haus zum Weltjugendtag erstmals zugänglich, sind einige Werke der Sammlung dort plaziert: Als Klanginstallation hört man die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwahrt in den 1994 aufgezeichneten Geräuschen der »Tauben von Kolumba« (Bill Fontana). Im späteren Museumsfoyer fragt ein Gemälde mit dem Bild eines barocken Kirchenraumes nach der Erinnerungsleistung von Malerei. – Folgen wir dem Stern! Neubau und Kunstsammlung von Kolumba bewahren die kulturtragende Rolle der Kirche und führen sie mit den Möglichkeiten unserer Zeit in die Zukunft.