Kolumba
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Martin Frommelt – Apokalypse Vähtreb Creation
Drei druckgraphische Zyklen 1962 bis 1999
24. Oktober 2003 bis 19. Februar 2004

Mit drei fulminanten druckgraphischen Zyklen setzen wir die Reihe der Sterne für den Neubau Kolumba fort. »Apokalypse» (1962-1972), »Vähtreb" (1975-1986) und »Creation» (1989-1999) sind die Titel der Hauptwerke des Liechtensteiner Künstlers Martin Frommelt, der mit dem darin entwickelten Formenrepertoire ein Äquivalent zur Schöpfung ausbreitet und den Erkenntniszuwachs der Kunst über die verborgenen Zusammenhänge des Lebens, über den Mythos einfordert. Schon die Folge »Vähtreb» (Viehtrieb) lässt erkennen, welches Gespür und welche Sicherheit Frommelt mit solchen Strukturen besitzt, die man als aus uralter Überlieferung gegeben annimmt. In der monumentalen »Creation» stehen Kreisen und Quadraten Netze und Gitter gegenüber, Zellstrukturen und kristalline Vielecke, die das Spektrum variantenreich erweitern. 214 Radierungen von jeweils mehreren Platten wurden auf großformatige Doppelblätter in »Fünf Konstellationen» zusammengefasst. Ihre Fülle verhindert die Übersicht und verlangt mit jedem Umblättern eine erneute Auseinandersetzung, eine erneute Suche nach Parametern möglicher Ordnung. Die einmalige »Aufführung» der fünf Konstellationen auf der Großen Bühne des Kölner Schauspielhauses versucht die räumliche Universalität des Werkes zu erfassen. Die Ausstellung wird ergänzt durch expressionistische Kunst von Georg Baumgarten, Heinrich Campendonk, Gerhard Marcks und Walter Ophey sowie zeitgenössische Arbeiten von Heiner Binding, Leiko Ikemura und Bärbel Messmann.


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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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05/10 Heilig-Geist-Retabel
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01/09 Hermann Abrell
11/08 Klangwerkstatt
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09/08 Heiner Binding
Der Mensch verlässt die Erde
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
Der unendliche Raum…
04/07 Art Cologne
10/06 Im Garten der Wirklichkeit II
04/06 Im Garten der Wirklichkeit I
04/06 Werner Schriefers
10/05 Leiko Ikemura
10/05 Schenkung Egner
08/05 Arma Christi (WJT)
08/05 1st view! (WJT)
05/05 Hans Josephsohn
02/05 Die koptischen Textilien
02/05 Birgit Antoni - Gemälde
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
10/04 Monika Bartholomé
07/04 Heinrich Küpper
04/04 Max Cole
11/03 Schauspielhaus
11/03 Reliquienkreuze
11/03 Daphne-Test
10/03 Martin Frommelt
04/03 150 Jahre!
12/02 Attila Kovács
09/02 Herbert Falken
06/02 Peter Tollens
12/01 ars vivendi
11/00 Volumen
11/00 Die Schenkung Härle
10/00 Kinderzeichnungen
04/00 walkmen
04/00 Über die Wirklichkeit
10/99 Andor Weininger
06/99 Joseph Marioni
02/99 Andy Warhol
09/98 Der unendliche Raum ...
08/98 Glaube und Wissen
05/98 Stephan Baumkötter
04/98 Bernd Ikemann
04/98 Wiederbegegnung 11
01/98 Hildegard Domizlaff
09/97 Wiederbegegnung 10
06/97 Richard Serra
04/97 Manos Tsangaris
03/97 Paul Thek
02/97 Klaus vom Bruch
02/97 Über den Ort: Kolumba
10/96 Über die Ambivalenz
04/96 Chris Newman
02/96 Peter Tollens
02/96 Wolfgang Laib
02/96 Über die Farbe
12/95 Frühchristliche Kunst
12/95 Mischa Kuball
11/95 Palast der Kunst
10/95 Wiederbegegnung 6
09/95 Monika Bartholomé
06/93 Wiederbegegnung 1 bis 5
10/92 Vaticana
 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Archiv :: 10/03 Martin Frommelt

Martin Frommelt – Apokalypse Vähtreb Creation
Drei druckgraphische Zyklen 1962 bis 1999
24. Oktober 2003 bis 19. Februar 2004

Mit drei fulminanten druckgraphischen Zyklen setzen wir die Reihe der Sterne für den Neubau Kolumba fort. »Apokalypse» (1962-1972), »Vähtreb" (1975-1986) und »Creation» (1989-1999) sind die Titel der Hauptwerke des Liechtensteiner Künstlers Martin Frommelt, der mit dem darin entwickelten Formenrepertoire ein Äquivalent zur Schöpfung ausbreitet und den Erkenntniszuwachs der Kunst über die verborgenen Zusammenhänge des Lebens, über den Mythos einfordert. Schon die Folge »Vähtreb» (Viehtrieb) lässt erkennen, welches Gespür und welche Sicherheit Frommelt mit solchen Strukturen besitzt, die man als aus uralter Überlieferung gegeben annimmt. In der monumentalen »Creation» stehen Kreisen und Quadraten Netze und Gitter gegenüber, Zellstrukturen und kristalline Vielecke, die das Spektrum variantenreich erweitern. 214 Radierungen von jeweils mehreren Platten wurden auf großformatige Doppelblätter in »Fünf Konstellationen» zusammengefasst. Ihre Fülle verhindert die Übersicht und verlangt mit jedem Umblättern eine erneute Auseinandersetzung, eine erneute Suche nach Parametern möglicher Ordnung. Die einmalige »Aufführung» der fünf Konstellationen auf der Großen Bühne des Kölner Schauspielhauses versucht die räumliche Universalität des Werkes zu erfassen. Die Ausstellung wird ergänzt durch expressionistische Kunst von Georg Baumgarten, Heinrich Campendonk, Gerhard Marcks und Walter Ophey sowie zeitgenössische Arbeiten von Heiner Binding, Leiko Ikemura und Bärbel Messmann.