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Joseph Marioni – Triptych
Wiederbegegnung mit Unbekanntem – Teil 13
11. Juni bis 19. September 1999

Kann ein Bild ein Körper sein? Kann dieser Körper als gemalte Farbe und als deren Erscheinung von Licht gleichzeitig konkret und immateriell sein? Kann ein Bild, das nichts darstellt oder abbildet, nicht Modell, Symbol oder Metapher sein möchte, als Objekt eine menschliche Nähe erlangen, die es von einem Design-Produkt unterscheidet? Diese Fragen um das Wesen von Malerei beschäftigen den amerikanischen Maler Joseph Marioni (geb. 1943 in Ohio) seit nunmehr dreißig Jahren. Marioni begann am Ende der sechziger Jahre in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus und zur Zeit von Minimal- und Concept-Art damit, die flüssige Acrylfarbe mit der Farbrolle aufzutragen und sie weitgehend unkontrolliert über die Leinwand fließen zu lassen. Er war in den siebziger und achtziger Jahren einer der Wortführer der »Radikalen Malerei« und stand im Mittelpunkt dieser Gruppe mit ihren geographischen Zentren in New York und Köln. Im Diözesanmuseum war er im Frühjahr 1995 mit dem gelben Gemälde von 1982 ausgestellt, dem ersten, das er je in Deutschland gezeigt hat. Nun steht mit dem 1995 entstandenen »Triptychon« ein Hauptwerk im Mittelpunkt der Präsentation, dessen bis 1977 zurückreichende Vorstudien erstmals ausgestellt werden. Gemeinsam mit diesem wichtigen Bild zeigen wir vier exemplarische Werke aus der Zeit von 1974 bis 1995 in Gegenüberstellung zu einigen bedeutenden spätgotischen und barocken Skulpturen der Sammlung. Ein fünftes Bild wird eigens zur Ausstellung entstehen. (Katalogbuch)


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05/10 Heilig-Geist-Retabel
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08/05 1st view! (WJT)
05/05 Hans Josephsohn
02/05 Die koptischen Textilien
02/05 Birgit Antoni - Gemälde
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10/03 Martin Frommelt
04/03 150 Jahre!
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06/02 Peter Tollens
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11/00 Die Schenkung Härle
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04/00 walkmen
04/00 Über die Wirklichkeit
10/99 Andor Weininger
06/99 Joseph Marioni
02/99 Andy Warhol
09/98 Der unendliche Raum ...
08/98 Glaube und Wissen
05/98 Stephan Baumkötter
04/98 Bernd Ikemann
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02/96 Peter Tollens
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10/95 Wiederbegegnung 6
09/95 Monika Bartholomé
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KOLUMBA :: Archiv :: 06/99 Joseph Marioni

Joseph Marioni – Triptych
Wiederbegegnung mit Unbekanntem – Teil 13
11. Juni bis 19. September 1999

Kann ein Bild ein Körper sein? Kann dieser Körper als gemalte Farbe und als deren Erscheinung von Licht gleichzeitig konkret und immateriell sein? Kann ein Bild, das nichts darstellt oder abbildet, nicht Modell, Symbol oder Metapher sein möchte, als Objekt eine menschliche Nähe erlangen, die es von einem Design-Produkt unterscheidet? Diese Fragen um das Wesen von Malerei beschäftigen den amerikanischen Maler Joseph Marioni (geb. 1943 in Ohio) seit nunmehr dreißig Jahren. Marioni begann am Ende der sechziger Jahre in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus und zur Zeit von Minimal- und Concept-Art damit, die flüssige Acrylfarbe mit der Farbrolle aufzutragen und sie weitgehend unkontrolliert über die Leinwand fließen zu lassen. Er war in den siebziger und achtziger Jahren einer der Wortführer der »Radikalen Malerei« und stand im Mittelpunkt dieser Gruppe mit ihren geographischen Zentren in New York und Köln. Im Diözesanmuseum war er im Frühjahr 1995 mit dem gelben Gemälde von 1982 ausgestellt, dem ersten, das er je in Deutschland gezeigt hat. Nun steht mit dem 1995 entstandenen »Triptychon« ein Hauptwerk im Mittelpunkt der Präsentation, dessen bis 1977 zurückreichende Vorstudien erstmals ausgestellt werden. Gemeinsam mit diesem wichtigen Bild zeigen wir vier exemplarische Werke aus der Zeit von 1974 bis 1995 in Gegenüberstellung zu einigen bedeutenden spätgotischen und barocken Skulpturen der Sammlung. Ein fünftes Bild wird eigens zur Ausstellung entstehen. (Katalogbuch)