Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
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14. September 2011 bis 31. August 2012
Raum 15: Manos Tsangaris
Implodierender Schreibtisch

Der implodierende Schreibtisch wird täglich von Ferne bestückt. Es landen Texte, Skizzen, Gedankensplitter, Fotos, Fotos von Fotos, Notenschrift, Lagepläne, Listen, Übersichtskarten, Agenden und dergleichen auf ihm, lauter Zettel, die aufgenommen werden in die Karte. Sie bilden eine temporäre Tafel aus spiralförmig einwärts fallendem Gedankentreibgut.

Die horizontale Tafel des Tisches als Karte verzeichnet Spuren des Denkens. Denkspuren zeichnen ihre horizontale Tafel in permanentem Erscheinen / Verschwinden. Das ist ein Band ohne Anfang und Ende, als Band ohne Gedächtnis, da es selber nichts als Gedächtnis ist: leer.

Dann aber fällt unser Blick von oben auf die Tafel und buchstäblich durch sie hindurch entlang ihrer Merkmale in ein Denken zwischen ihnen und uns, ihnen und ihnen, uns und uns.

Unser Blick fällt auf die Oberseite eines Vivariums (dort lebe ich), das ich von innen und von Ferne bewahre und betreibe, aber nicht besitze.

m ts, 09.09.2011

(Werkbuch Manos Tsangaris)

Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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07/17 Flötenwerkstatt
06/17 Fronleichnam
06/17 Thomas-Morus-Akademie
06/17 Vortrag Rüdiger Joppien
04/17 Künstlergespräch
03/17 Schulen zu Gast V
03/17 Künstlergespräch
01/17 Konzertreihe
11/16 Klangwerkstatt
11/16 Konzert E-MEX Ensemble
10/16 VII. Albert Gespräch
07/16 Erzählter Vortrag
06/16 Schulen zu Gast IV
06/16 Eric Hattan & Julian Sartorius
06/16 Oper Köln - Liederabend
05/16 new talents
05/16 Harvey Death of Light
12/15 Trickfilmwerkstatt
11/15 Ukulelen-Ensemble
11/15 Lesewerkstatt
11/15 Klangwerkstatt
10/15 E-MEX Ensemble
10/15 Winterreise
10/15 Albert-Gespräch
09/15 European Workshop
09/16 Lesestunde
09/15 Lesung Navid Kermani
08/15 Love & Diversity
07/15 Ensemble Unterwegs
06/15 FORSETI feat. subsTANZ
06/15 Oper Köln zu Gast
03/15 Trickfilmwerkstatt
11/14 Tonspur (Achim Lengerer)
11/14 Edith Stein Tagung
11/14 Klangwerkstatt
10/14 Philosophisches Gespräch
10/14 E-MEX-Ensemble
10/14 Albert-Gespräch
10/14 Philosophisches Seminar
06/14 Schulen zu Gast III
05/14 Ensemble Garage
05/14 Veranstaltungen Intervention
04/14 start:review
04/14 West Coast Soundings
02/14 Barlach-Haus
12/13 Ukulelen-Ensemble
11/13 Tanzperformance
11/13 Klangwerkstatt
10/13 E-MEX-Ensemble
10/13 Albert-Gespräch
07/13 Katrin Zenz
06/13 Frank Gratkowski
06/13 HornroH Duo
05/13 Performances
03/13 Horatiu Radulescu
11/12 Klangwerkstatt
10/12 E-MEX-Ensemble
09/12 Mädchenkantorei
08/12 Cage: Empty Words
08/12 Schulen zu Gast II
08/12 Allen Malern herzlichen...
07/12 Tischgespräche
06/12 Tischkonzert
06/12 Kammer der Andacht
05/12 episteme
05/12 new talents
04/12 Cage: A Collection of Rocks
03/12 Cage: Number Pieces
03/12 Hans Otte
11/11 Klangwerkstatt
10/11 Albert-Gespräch
09/11 Implodierender Schreibtisch
07/11 Finissage
07/11 Schulen zu Gast I
11/10 Klangwerkstatt
11/10 Joseph Marioni
10/10 Albert-Gespräch
06/10 Steffen Krebber
05/10 Heilig-Geist-Retabel
02/10 Bernhard Leitner
02/10 Aschermittwoch
11/09 Klangwerkstatt
09/09 Andor Weininger
11/08 Klangwerkstatt
10/08 Donaueschinger Musiktage
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
04/07 Art Cologne
08/05 1st view!
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
11/03 Schauspielhaus Köln
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Veranstaltungen :: 09/11 Implodierender Schreibtisch

14. September 2011 bis 31. August 2012
Raum 15: Manos Tsangaris
Implodierender Schreibtisch

Der implodierende Schreibtisch wird täglich von Ferne bestückt. Es landen Texte, Skizzen, Gedankensplitter, Fotos, Fotos von Fotos, Notenschrift, Lagepläne, Listen, Übersichtskarten, Agenden und dergleichen auf ihm, lauter Zettel, die aufgenommen werden in die Karte. Sie bilden eine temporäre Tafel aus spiralförmig einwärts fallendem Gedankentreibgut.

Die horizontale Tafel des Tisches als Karte verzeichnet Spuren des Denkens. Denkspuren zeichnen ihre horizontale Tafel in permanentem Erscheinen / Verschwinden. Das ist ein Band ohne Anfang und Ende, als Band ohne Gedächtnis, da es selber nichts als Gedächtnis ist: leer.

Dann aber fällt unser Blick von oben auf die Tafel und buchstäblich durch sie hindurch entlang ihrer Merkmale in ein Denken zwischen ihnen und uns, ihnen und ihnen, uns und uns.

Unser Blick fällt auf die Oberseite eines Vivariums (dort lebe ich), das ich von innen und von Ferne bewahre und betreibe, aber nicht besitze.

m ts, 09.09.2011

(Werkbuch Manos Tsangaris)