Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
tel +49 (0)221 9331930
fax +49 (0)221 93319333

     
»Das Museum Kolumba ist nicht ganz dicht. Wie bitte? Der mit Architekturpreisen mehrfach ausgezeichnete Kulturbau ist doch gerade erst zehn Jahre alt. "doch schon seit längerer Zeit nehmen die Außenwämde mehr Feuchtigkeit auf, als sie abgeben", so Stefan Kraus gestern zu BILD. "Das bedeutet unter anderem, dass sich Blasen auf dem inneren Lehmputz in den Türmen bilden. Ursache sind die Backsteinwände. Bis zu 60 Zentimeter dick und ohne Trennfuge gemauert. Ein Prototyp des Schweizer Star-Architekten Peter Zumthor. "Wir müssen jetzt nach Lösungen suchen, das Wasser aus den Wändern nach außen besser abzuleiten", so Kraus. "Die Kunstwerke sind auf keinen Fall in Gefahr!" Seit Dienstag werden Gerüste zum Schutz und Trocknen für den Winter hochgezogen. Bauphysikalische Institute suchen jetzt nach Lösungen.« (Michael Bischof, Bild-Zeitung, 12.10.2016)

»Es ist eine spannende Zeitreise auf Sichtweite: Der Anno-Schrein von 1183 steht gegenüber einer Raum-Klang-Installation von 2014. Im Erzbischöflichen Museum Kolumba trifft das Mittelalter die Moderne. Jedes Jahr gibt es nur eine einzige Dauer-Ausstellung. Jetzt ist es wieder soweit. Sie heißt: „Playing by heart“. „Der Titel bezieht sich auf die Glückserfahrung, die die Aneignung eines Werkes erbringen kann,“ so Museums-Chef Stefan Kraus. Also wenn man zum Beispiel durch auswendig lernen ein Musikstück gut beherrscht. Stefan Kraus ist mit seinen Kollegen Ulrike Surmann, Marc Steinmann und Barbara von Flüe dafür in den vergangenen Wochen wieder ins prall gefüllte Depot des Erzbischöflichen Museums gestiegen und hat im Team zwischen alter und moderner Kunst „gekramt“. Mit ihrer aktuellen Präsentation wollen sie an das Ende des Vatikanischen Konzils erinnern – das ist 2015 ein halbes Jahrhundert her. Das Abschlussdokument des Reformkonzils trug den Titel „Gaudium et Spes“ (Freude und Hoffnung). Die „Muttergottes mit Kind aus St. Kolumba“ (1650) wird frech mit einer „Stuhlskulptur“ (2009) kombiniert. Eine Etage höher steht gegenüber von einem Hausaltar (um 1440) eine „Licht- und Luftmaschine“ (1995) von Manos Tsangaris. Auf Knopfdruck kann in dieser Theater-Installation jeder Besucher die Beleuchtung verändern und verrückte Effekte erleben. Es knallt, stürmt und pfeift. Auf einer anderen Ebene verblüffen sechs farbige moderne Terrakotta-Skulpturen von Heinz Breloh. Nur wenige Meter weiter blickt die berühmte „Madonna mit dem Veilchen“ (Gemälde um 1400) von Stefan Lochner aus dem Fenster in Richtung Kölner Dom.« (Michael Bischof, Bild-Zeitung, Köln, 13.9.2014)
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Kritiken :: Bild-Zeitung

»Das Museum Kolumba ist nicht ganz dicht. Wie bitte? Der mit Architekturpreisen mehrfach ausgezeichnete Kulturbau ist doch gerade erst zehn Jahre alt. "doch schon seit längerer Zeit nehmen die Außenwämde mehr Feuchtigkeit auf, als sie abgeben", so Stefan Kraus gestern zu BILD. "Das bedeutet unter anderem, dass sich Blasen auf dem inneren Lehmputz in den Türmen bilden. Ursache sind die Backsteinwände. Bis zu 60 Zentimeter dick und ohne Trennfuge gemauert. Ein Prototyp des Schweizer Star-Architekten Peter Zumthor. "Wir müssen jetzt nach Lösungen suchen, das Wasser aus den Wändern nach außen besser abzuleiten", so Kraus. "Die Kunstwerke sind auf keinen Fall in Gefahr!" Seit Dienstag werden Gerüste zum Schutz und Trocknen für den Winter hochgezogen. Bauphysikalische Institute suchen jetzt nach Lösungen.« (Michael Bischof, Bild-Zeitung, 12.10.2016)

»Es ist eine spannende Zeitreise auf Sichtweite: Der Anno-Schrein von 1183 steht gegenüber einer Raum-Klang-Installation von 2014. Im Erzbischöflichen Museum Kolumba trifft das Mittelalter die Moderne. Jedes Jahr gibt es nur eine einzige Dauer-Ausstellung. Jetzt ist es wieder soweit. Sie heißt: „Playing by heart“. „Der Titel bezieht sich auf die Glückserfahrung, die die Aneignung eines Werkes erbringen kann,“ so Museums-Chef Stefan Kraus. Also wenn man zum Beispiel durch auswendig lernen ein Musikstück gut beherrscht. Stefan Kraus ist mit seinen Kollegen Ulrike Surmann, Marc Steinmann und Barbara von Flüe dafür in den vergangenen Wochen wieder ins prall gefüllte Depot des Erzbischöflichen Museums gestiegen und hat im Team zwischen alter und moderner Kunst „gekramt“. Mit ihrer aktuellen Präsentation wollen sie an das Ende des Vatikanischen Konzils erinnern – das ist 2015 ein halbes Jahrhundert her. Das Abschlussdokument des Reformkonzils trug den Titel „Gaudium et Spes“ (Freude und Hoffnung). Die „Muttergottes mit Kind aus St. Kolumba“ (1650) wird frech mit einer „Stuhlskulptur“ (2009) kombiniert. Eine Etage höher steht gegenüber von einem Hausaltar (um 1440) eine „Licht- und Luftmaschine“ (1995) von Manos Tsangaris. Auf Knopfdruck kann in dieser Theater-Installation jeder Besucher die Beleuchtung verändern und verrückte Effekte erleben. Es knallt, stürmt und pfeift. Auf einer anderen Ebene verblüffen sechs farbige moderne Terrakotta-Skulpturen von Heinz Breloh. Nur wenige Meter weiter blickt die berühmte „Madonna mit dem Veilchen“ (Gemälde um 1400) von Stefan Lochner aus dem Fenster in Richtung Kölner Dom.« (Michael Bischof, Bild-Zeitung, Köln, 13.9.2014)