Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
tel +49 (0)221 9331930
fax +49 (0)221 93319333

     
11. Juni bis 19. September 1999
Joseph Marioni – Triptych
Wiederbegegnung mit Unbekanntem – Teil 13

Kann ein Bild ein Körper sein? Kann dieser Körper als gemalte Farbe und als deren Erscheinung von Licht gleichzeitig konkret und immateriell sein? Kann ein Bild, das nichts darstellt oder abbildet, nicht Modell, Symbol oder Metapher sein möchte, als Objekt eine menschliche Nähe erlangen, die es von einem Design-Produkt unterscheidet? Diese Fragen um das Wesen von Malerei beschäftigen den amerikanischen Maler Joseph Marioni (geb. 1943 in Ohio) seit nunmehr dreißig Jahren. Marioni begann am Ende der sechziger Jahre in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus und zur Zeit von Minimal- und Concept-Art damit, die flüssige Acrylfarbe mit der Farbrolle aufzutragen und sie weitgehend unkontrolliert über die Leinwand fließen zu lassen. Er war in den siebziger und achtziger Jahren einer der Wortführer der »Radikalen Malerei« und stand im Mittelpunkt dieser Gruppe mit ihren geographischen Zentren in New York und Köln. Im Diözesanmuseum war er im Frühjahr 1995 mit dem gelben Gemälde von 1982 ausgestellt, dem ersten, das er je in Deutschland gezeigt hat. Nun steht mit dem 1995 entstandenen »Triptychon« ein Hauptwerk im Mittelpunkt der Präsentation, dessen bis 1977 zurückreichende Vorstudien erstmals ausgestellt werden. Gemeinsam mit diesem wichtigen Bild zeigen wir vier exemplarische Werke aus der Zeit von 1974 bis 1995 in Gegenüberstellung zu einigen bedeutenden spätgotischen und barocken Skulpturen der Sammlung. Ein fünftes Bild wird eigens zur Ausstellung entstehen. (Katalogbuch)

(Buchpublikation)


_

Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

Aktuell
Architektur
Ausstellungen
Filme
Info
Kapelle
Kritiken
Museumsgeschichte
Publikationen
Texte
Veranstaltungen
Vermittlung

2016 Street Art-Projekt
2016 Kurt Benning
2016 Über das Individuum

2016 Bethan Huws
2015 Shopmovies
2015 Anna & Bernhard Blume
2015 Der rote Faden

2015 Museum für Zeichnung
2015 Birgit Antoni: Kino
2014 Schwindel der Wirklichkeit
2014 playing by heart

2014 Achim Lengerer
2014 Bruno Jakob
2013 zeigen verhüllen verbergen

2013 Eucharistie
2013 Norbert Schwontkowski
2013 Pascal Schwaighofer
2012 Art is Liturgy – Paul Thek

2012 Leiko Ikemura
2012 Volker Saul
2012 Jaromir Novotny
2011 Birgit Antoni
2011 denken

2011 Philipp Wewerka
2011 Kunst-Station St. Peter
2010 Mischa Kuball
2010 Noli me tangere!

2010 Heinrich Küpper
2010 Robert Haiss
2010 Renate Köhler
2010 Georg Baumgarten
2009 Stefan Wewerka
2009 Hinterlassenschaft

2009 Koho Mori-Newton
2009 Hermann Abrell
2008 Heiner Binding
2008 Der Mensch verlässt die Erde

2007 Der unendliche Raum…

2006 Im Garten der Wirklichkeit II
2006 Werner Schriefers
2006 Im Garten der Wirklichkeit I
2005 Schenkung Egner
2005 Leiko Ikemura
2005 Arma Christi
2005 Hans Josephsohn
2005 Die koptischen Textilien
2005 Birgit Antoni
2004 Monika Bartholomé
2004 Max Cole
2003 Reliquienkreuze
2004 Heinrich Küpper
2003 Martin Frommelt
2003 150 Jahre!
2002 Attila Kovács
2002 Herbert Falken
2002 Peter Tollens
2001 ars vivendi
2001 Peter Zumthor
2000 Volumen
2000 walkmen
2000 Die Schenkung Härle
2000 Kinderzeichnungen
2000 Über die Wirklichkeit
1999 Andor Weininger
1999 Joseph Marioni
1999 Andy Warhol
1998 Kunsthalle Baden-Baden
1998 Glaube und Wissen
1998 Stephan Baumkötter
1998 Bernd Ikemann
1998 Kabakov Pane u.a.
1998 Hildegard Domizlaff
1997 Cage Tsangaris u.a.
1997 Richard Serra
1997 Manos Tsangaris
1997 Kunst-Station
1997 Klaus vom Bruch
1997 Über den Ort: Kolumba
1996 Über die Ambivalenz
1996 Chris Newman
1996 Peter Tollens
1996 Wolfgang Laib
1996 Über die Farbe
1995 Frühchristliche Kunst
1995 Mischa Kuball
1995 Palast der Kunst
1995 Horn Falken Michals, u.a.
1995 Monika Bartholomé
1993 Tápies Thek Tuttle u.a.
1992 Vaticana
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Ausstellungen :: 1999 Joseph Marioni

11. Juni bis 19. September 1999
Joseph Marioni – Triptych
Wiederbegegnung mit Unbekanntem – Teil 13

Kann ein Bild ein Körper sein? Kann dieser Körper als gemalte Farbe und als deren Erscheinung von Licht gleichzeitig konkret und immateriell sein? Kann ein Bild, das nichts darstellt oder abbildet, nicht Modell, Symbol oder Metapher sein möchte, als Objekt eine menschliche Nähe erlangen, die es von einem Design-Produkt unterscheidet? Diese Fragen um das Wesen von Malerei beschäftigen den amerikanischen Maler Joseph Marioni (geb. 1943 in Ohio) seit nunmehr dreißig Jahren. Marioni begann am Ende der sechziger Jahre in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus und zur Zeit von Minimal- und Concept-Art damit, die flüssige Acrylfarbe mit der Farbrolle aufzutragen und sie weitgehend unkontrolliert über die Leinwand fließen zu lassen. Er war in den siebziger und achtziger Jahren einer der Wortführer der »Radikalen Malerei« und stand im Mittelpunkt dieser Gruppe mit ihren geographischen Zentren in New York und Köln. Im Diözesanmuseum war er im Frühjahr 1995 mit dem gelben Gemälde von 1982 ausgestellt, dem ersten, das er je in Deutschland gezeigt hat. Nun steht mit dem 1995 entstandenen »Triptychon« ein Hauptwerk im Mittelpunkt der Präsentation, dessen bis 1977 zurückreichende Vorstudien erstmals ausgestellt werden. Gemeinsam mit diesem wichtigen Bild zeigen wir vier exemplarische Werke aus der Zeit von 1974 bis 1995 in Gegenüberstellung zu einigen bedeutenden spätgotischen und barocken Skulpturen der Sammlung. Ein fünftes Bild wird eigens zur Ausstellung entstehen. (Katalogbuch)

(Buchpublikation)