Kolumba
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2. Juni – 14. August 2017
Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske
(die alles überdeckt)

Nicole Baginski, Tanja Geiß, Patrick Henkel,
Eva Kot'átková, Susanne Kümpel, Andreas Maus,
Michael Müller und Anna Rossa

Eine künstlerische Aktion des Kunsthaus KAT18
Eröffnung: Donnerstag, 1. Juni, 19 Uhr

Im Herbst 2016 verbrachte die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková zwei Wochen im Kölner Kunsthaus KAT 18, in dem künstlerisch begabte, mental behinderte Menschen arbeiten. Ihr fiel auf, dass sich die Künstlerinnen und Künstler oft mit dem eigenen Körper und seinen Einzelteilen beschäftigen. Gemeinsam mit ihnen entwickelte sie die Idee, ein »Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)« einzurichten. Das Projekt unter der Leitung von Eva Kot`átková ermöglichte den Künstlerinnen und Künstlern einmalige Körpererfahrungen, die sie nun gerne an das Publikum weitergeben wollen.
In einem Raum, der wie ein gewöhnliches Büro mit Tischen, Stühlen und Lampen eingerichtet ist und für den die Künstlerinnen und Künstler feste Büro-Regeln aufgestellt haben, werden Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske neben ausgestellten Zeichnungen, Objekten und Kostümen in Aktion treten. So singt der Mund den Wetterbericht, das Auge stellt Ausweise aus und die Hand erweist sich einmal als streichelnde, dann wieder als erschreckende, Angst einjagende Hand. Es entsteht ein surrealer Raum, der mit Humor und Einfühlsamkeit die alltäglichen, durch Routine und Einfallslosigkeit, aber auch durch Einschüchterung gekennzeichneten amtlichen Handlungen in ein unvorhersehbares Abenteuer verwandelt.

Das »Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)« gehört zu einer Reihe von Ausstellungen, die im Kontext unseres Jahresthemas »Me in a no-time state« – Über das Individuum realisiert werden. Das Projekt wird kuratiert von Jutta Pöstges und Noemi Smolik und Ende des nächsten Jahres im Museum Kampa in Prag fortgesetzt.

Eva Kot’átková (*1982 in Prag) stellte 2008 in der Spála Galerie, Prag, 2013 im Wroclaw Museum of Contemporary Art, Wroclaw und im Kunstverein Braunschweig, 2014 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im Schinkel Pavillon, Berlin, 2015 in der Juan Miró Foundation, Barcelona und 2016 im Museum Haus Esters, Krefeld aus. Sie nahm 2013 an der 5 Moscow Biennale of Contemporary Art und an der 55. Biennale in Venedig, 2015 an der Triennale New Museum in New York teil. 2015 bekam sie den Bonner Dorothea von Stetten Kunst Preis. Sie lebt und arbeitet in Prag.

Das Kunsthaus KAT18 in Köln ist ein Kunstraum mit Ateliers, einem Projektraum und einer Galerie mit Kaffeebar. Gefördert werden künstlerische und kulturelle Prozesse mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Künstlerinnen und Künstler der Ateliergemeinschaft in der Gesellschaft zu verbessern. Ausstellungsbeteiligungen in der Bundeskunsthalle, dem Kunstmuseum Bonn, Kolumba, u.a.

Gefördert durch: KUBiST e.V. / RheinEnergie Stiftung / Stadt Köln Kulturamt / Kunststiftung NRW / Soroptimist International Club Köln / Club Römerturm

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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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2017 Eric Hattan
2017 Büro für ...
2017 Barthel Bruyn
2016 Street Art-Projekt
2016 Kurt Benning
2016 Über das Individuum

2016 Bethan Huws
2015 Shopmovies
2015 Anna & Bernhard Blume
2015 Der rote Faden

2015 Museum für Zeichnung
2015 Birgit Antoni: Kino
2014 Schwindel der Wirklichkeit
2014 playing by heart

2014 Achim Lengerer
2014 Bruno Jakob
2013 zeigen verhüllen verbergen

2013 Eucharistie
2013 Norbert Schwontkowski
2013 Pascal Schwaighofer
2012 Art is Liturgy – Paul Thek

2012 Leiko Ikemura
2012 Volker Saul
2012 Jaromir Novotny
2011 Birgit Antoni
2011 denken

2011 Philipp Wewerka
2011 Kunst-Station St. Peter
2010 Mischa Kuball
2010 Noli me tangere!

2010 Heinrich Küpper
2010 Robert Haiss
2010 Renate Köhler
2010 Georg Baumgarten
2009 Stefan Wewerka
2009 Hinterlassenschaft

2009 Koho Mori-Newton
2009 Hermann Abrell
2008 Heiner Binding
2008 Der Mensch verlässt die Erde

2007 Der unendliche Raum…

2006 Im Garten der Wirklichkeit II
2006 Werner Schriefers
2006 Im Garten der Wirklichkeit I
2005 Schenkung Egner
2005 Leiko Ikemura
2005 Arma Christi
2005 Hans Josephsohn
2005 Die koptischen Textilien
2005 Birgit Antoni
2004 Monika Bartholomé
2004 Max Cole
2003 Reliquienkreuze
2004 Heinrich Küpper
2003 Martin Frommelt
2003 150 Jahre!
2002 Attila Kovács
2002 Herbert Falken
2002 Peter Tollens
2001 ars vivendi
2001 Peter Zumthor
2000 Volumen
2000 walkmen
2000 Die Schenkung Härle
2000 Kinderzeichnungen
2000 Über die Wirklichkeit
1999 Andor Weininger
1999 Joseph Marioni
1999 Andy Warhol
1998 Kunsthalle Baden-Baden
1998 Glaube und Wissen
1998 Stephan Baumkötter
1998 Bernd Ikemann
1998 Kabakov Pane u.a.
1998 Hildegard Domizlaff
1997 Cage Tsangaris u.a.
1997 Richard Serra
1997 Manos Tsangaris
1997 Kunst-Station
1997 Klaus vom Bruch
1997 Über den Ort: Kolumba
1996 Über die Ambivalenz
1996 Chris Newman
1996 Peter Tollens
1996 Wolfgang Laib
1996 Über die Farbe
1995 Frühchristliche Kunst
1995 Mischa Kuball
1995 Palast der Kunst
1995 Horn Falken Michals, u.a.
1995 Monika Bartholomé
1993 Tápies Thek Tuttle u.a.
1992 Vaticana
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Ausstellungen :: 2017 Büro für ...

2. Juni – 14. August 2017
Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske
(die alles überdeckt)

Nicole Baginski, Tanja Geiß, Patrick Henkel,
Eva Kot'átková, Susanne Kümpel, Andreas Maus,
Michael Müller und Anna Rossa

Eine künstlerische Aktion des Kunsthaus KAT18
Eröffnung: Donnerstag, 1. Juni, 19 Uhr

Im Herbst 2016 verbrachte die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková zwei Wochen im Kölner Kunsthaus KAT 18, in dem künstlerisch begabte, mental behinderte Menschen arbeiten. Ihr fiel auf, dass sich die Künstlerinnen und Künstler oft mit dem eigenen Körper und seinen Einzelteilen beschäftigen. Gemeinsam mit ihnen entwickelte sie die Idee, ein »Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)« einzurichten. Das Projekt unter der Leitung von Eva Kot`átková ermöglichte den Künstlerinnen und Künstlern einmalige Körpererfahrungen, die sie nun gerne an das Publikum weitergeben wollen.
In einem Raum, der wie ein gewöhnliches Büro mit Tischen, Stühlen und Lampen eingerichtet ist und für den die Künstlerinnen und Künstler feste Büro-Regeln aufgestellt haben, werden Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske neben ausgestellten Zeichnungen, Objekten und Kostümen in Aktion treten. So singt der Mund den Wetterbericht, das Auge stellt Ausweise aus und die Hand erweist sich einmal als streichelnde, dann wieder als erschreckende, Angst einjagende Hand. Es entsteht ein surrealer Raum, der mit Humor und Einfühlsamkeit die alltäglichen, durch Routine und Einfallslosigkeit, aber auch durch Einschüchterung gekennzeichneten amtlichen Handlungen in ein unvorhersehbares Abenteuer verwandelt.

Das »Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)« gehört zu einer Reihe von Ausstellungen, die im Kontext unseres Jahresthemas »Me in a no-time state« – Über das Individuum realisiert werden. Das Projekt wird kuratiert von Jutta Pöstges und Noemi Smolik und Ende des nächsten Jahres im Museum Kampa in Prag fortgesetzt.

Eva Kot’átková (*1982 in Prag) stellte 2008 in der Spála Galerie, Prag, 2013 im Wroclaw Museum of Contemporary Art, Wroclaw und im Kunstverein Braunschweig, 2014 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im Schinkel Pavillon, Berlin, 2015 in der Juan Miró Foundation, Barcelona und 2016 im Museum Haus Esters, Krefeld aus. Sie nahm 2013 an der 5 Moscow Biennale of Contemporary Art und an der 55. Biennale in Venedig, 2015 an der Triennale New Museum in New York teil. 2015 bekam sie den Bonner Dorothea von Stetten Kunst Preis. Sie lebt und arbeitet in Prag.

Das Kunsthaus KAT18 in Köln ist ein Kunstraum mit Ateliers, einem Projektraum und einer Galerie mit Kaffeebar. Gefördert werden künstlerische und kulturelle Prozesse mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Künstlerinnen und Künstler der Ateliergemeinschaft in der Gesellschaft zu verbessern. Ausstellungsbeteiligungen in der Bundeskunsthalle, dem Kunstmuseum Bonn, Kolumba, u.a.

Gefördert durch: KUBiST e.V. / RheinEnergie Stiftung / Stadt Köln Kulturamt / Kunststiftung NRW / Soroptimist International Club Köln / Club Römerturm