Kolumba
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Museumspreis 2009
der Kulturstiftung hbs
an die Kuratoren von Kolumba

Die Preisverleihung fand am 5. März 2009 in Kolumba statt. Es sprach Gottfried Korff: Ein Museum im Gegensinn – Versuch einer Laudatio auf das Kuratorenteam von Kolumba: »Wir sind in einem Haus, dem es an Anerkennung nicht mangelt. Seit seiner Eröffnung vor nicht einmal anderthalb Jahren hat es Aufmerksamkeit, breite Aufmerksamkeit gefunden. Es ist geradezu zur Metapher einer neuen Sicht auf das Museum geworden, einer Sicht, die durch wachsende museologische Reflexion gekennzeichnet ist. Diese neue Sicht lässt sich als Reaktion auf einen lang anhaltenden, bis heute ungebremsten Boom lesen. Er hat in den letzten Jahren zu einer historisch unvergleichlichen Karriere des Museums geführt. Jüngst hat der Soziologe Heiner Treinen, Nestor der Museumsforschung in Deutschland, vom Museum als der – nach den elektronischen Medien – am stärksten expandierenden kulturellen Institution im nordatlantischen Kulturkreis gesprochen. Ganz zweifellos ist auch Kolumba ohne den Boom nicht zu denken. Aber wie aus dem ehrwürdigen Diözesanmuseum mit Kolumba ein Museum im Gegensinn, eine eigensinnige Kritik an den Mechanismen des Booms geworden ist ist mutig und staunenswert, vielgerühmt und beispielgebend – und zwar als Architektur und als expositorisches Format, so wie es das Kuratorenteam erdacht und erprobt hat und schon zum zweiten Mal gekonnt und erfolgreich vorführt. Die kuratorische Leistung steht, so ist die Meinung der Jury dieser Auszeichnung, gleichranging und gleichwertig neben der architektonischen Tat.« (vollständige Rede in Menü: Texte)
 

 
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KOLUMBA :: Auszeichnungen :: 2009 Museumspreis der Stiftung hbs

Museumspreis 2009
der Kulturstiftung hbs
an die Kuratoren von Kolumba

Die Preisverleihung fand am 5. März 2009 in Kolumba statt. Es sprach Gottfried Korff: Ein Museum im Gegensinn – Versuch einer Laudatio auf das Kuratorenteam von Kolumba: »Wir sind in einem Haus, dem es an Anerkennung nicht mangelt. Seit seiner Eröffnung vor nicht einmal anderthalb Jahren hat es Aufmerksamkeit, breite Aufmerksamkeit gefunden. Es ist geradezu zur Metapher einer neuen Sicht auf das Museum geworden, einer Sicht, die durch wachsende museologische Reflexion gekennzeichnet ist. Diese neue Sicht lässt sich als Reaktion auf einen lang anhaltenden, bis heute ungebremsten Boom lesen. Er hat in den letzten Jahren zu einer historisch unvergleichlichen Karriere des Museums geführt. Jüngst hat der Soziologe Heiner Treinen, Nestor der Museumsforschung in Deutschland, vom Museum als der – nach den elektronischen Medien – am stärksten expandierenden kulturellen Institution im nordatlantischen Kulturkreis gesprochen. Ganz zweifellos ist auch Kolumba ohne den Boom nicht zu denken. Aber wie aus dem ehrwürdigen Diözesanmuseum mit Kolumba ein Museum im Gegensinn, eine eigensinnige Kritik an den Mechanismen des Booms geworden ist ist mutig und staunenswert, vielgerühmt und beispielgebend – und zwar als Architektur und als expositorisches Format, so wie es das Kuratorenteam erdacht und erprobt hat und schon zum zweiten Mal gekonnt und erfolgreich vorführt. Die kuratorische Leistung steht, so ist die Meinung der Jury dieser Auszeichnung, gleichranging und gleichwertig neben der architektonischen Tat.« (vollständige Rede in Menü: Texte)