Kolumba
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15. Dezember 2018 – 19. August 2019
Attila Kovács – Das Universum entsteht dadurch, dass ich mich nicht mehr auskenne. Hommage zum 80. Geburtstag

Die Arbeiten des Malers Attila Kovács (1938–2017) bestechen durch ihre Präzision, durch ihre ausgewogenen Maße und Proportionen, durch die Schwarz-Weiß-Kontraste und durch ihre handwerkliche Perfektion. Seit seiner Entdeckung durch Max Bense, der 1970 seine Werke als »urbane Modelle« bezeichnete, und spätesten seit seiner Teilnahme an der documenta 6 (1977) gilt Attila Kovács als analytischer Künstler, der der Wissenschaft näher steht als der Malerei. Die Frage, ob er sich als Maler figurativ oder abstrakt auf die Wirklichkeit beziehen wolle, entschied Kovács zugunsten einer synthetischen Form, die er als dritte Möglichkeit der Malerei bezeichnet. Seine Bilder beruhen auf logischen Parametern, auf deren Grundlage sich eine Form entlang der Koordinaten eines Bezugssystems entwickelt. Die Bedingungen einer Struktur werden so visuell wahrnehmbar – und die Sinnlichkeit der Bilder löst sich von der theoretischen Grundlage: „Man muss Dürers Proportionslehre nicht verstanden haben, um seine Bilder schön zu finden.“ (Attila Kovács)


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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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2018 Schulen zu Gast VII
2018 Attila Kovács
2018 Vorbereitungsbüro
2018 Doppelseiten C&W
2018 Michael Oppitz
2018 Schulen zu Gast VI
2017 ars vivendi – ars moriendi
2017 Pas de deux

2017 Marek Poliks
2017 Eric Hattan
2017 Büro für ...
2017 Barthel Bruyn
2016 Street Art-Projekt
2016 Kurt Benning
2016 Über das Individuum

2016 Schulen zu Gast IV
2016 Bethan Huws
2015 Shopmovies
2015 Anna & Bernhard Blume
2015 Der rote Faden

2015 Museum für Zeichnung
2015 Birgit Antoni: Kino
2014 Schwindel der Wirklichkeit
2014 playing by heart

2014 Achim Lengerer
2014 Bruno Jakob
2013 zeigen verhüllen verbergen

2013 Eucharistie
2013 Norbert Schwontkowski
2013 Pascal Schwaighofer
2012 Art is Liturgy – Paul Thek

2012 Leiko Ikemura
2012 Volker Saul
2012 Jaromir Novotny
2011 Birgit Antoni
2011 denken

2011 Philipp Wewerka
2011 Kunst-Station St. Peter
2010 Mischa Kuball
2010 Noli me tangere!

2010 Heinrich Küpper
2010 Robert Haiss
2010 Renate Köhler
2010 Georg Baumgarten
2009 Stefan Wewerka
2009 Hinterlassenschaft

2009 Koho Mori-Newton
2009 Hermann Abrell
2008 Heiner Binding
2008 Der Mensch verlässt die Erde

2007 Der unendliche Raum…

2006 Im Garten der Wirklichkeit II
2006 Werner Schriefers
2006 Im Garten der Wirklichkeit I
2005 Schenkung Egner
2005 Leiko Ikemura
2005 Arma Christi
2005 Hans Josephsohn
2005 Die koptischen Textilien
2005 Birgit Antoni
2004 Monika Bartholomé
2004 Max Cole
2003 Reliquienkreuze
2004 Heinrich Küpper
2003 Martin Frommelt
2003 150 Jahre!
2002 Attila Kovács
2002 Herbert Falken
2002 Peter Tollens
2001 ars vivendi
2001 Peter Zumthor
2000 Volumen
2000 walkmen
2000 Die Schenkung Härle
2000 Kinderzeichnungen
2000 Über die Wirklichkeit
1999 Andor Weininger
1999 Joseph Marioni
1999 Andy Warhol
1998 Kunsthalle Baden-Baden
1998 Glaube und Wissen
1998 Stephan Baumkötter
1998 Bernd Ikemann
1998 Kabakov Pane u.a.
1998 Hildegard Domizlaff
1997 Cage Tsangaris u.a.
1997 Richard Serra
1997 Manos Tsangaris
1997 Kunst-Station
1997 Klaus vom Bruch
1997 Über den Ort: Kolumba
1996 Über die Ambivalenz
1996 Chris Newman
1996 Peter Tollens
1996 Wolfgang Laib
1996 Über die Farbe
1995 Frühchristliche Kunst
1995 Mischa Kuball
1995 Palast der Kunst
1995 Horn Falken Michals, u.a.
1995 Monika Bartholomé
1993 Tápies Thek Tuttle u.a.
1992 Vaticana
 

 
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KOLUMBA :: Ausstellungen :: 2018 Attila Kovács

15. Dezember 2018 – 19. August 2019
Attila Kovács – Das Universum entsteht dadurch, dass ich mich nicht mehr auskenne. Hommage zum 80. Geburtstag

Die Arbeiten des Malers Attila Kovács (1938–2017) bestechen durch ihre Präzision, durch ihre ausgewogenen Maße und Proportionen, durch die Schwarz-Weiß-Kontraste und durch ihre handwerkliche Perfektion. Seit seiner Entdeckung durch Max Bense, der 1970 seine Werke als »urbane Modelle« bezeichnete, und spätesten seit seiner Teilnahme an der documenta 6 (1977) gilt Attila Kovács als analytischer Künstler, der der Wissenschaft näher steht als der Malerei. Die Frage, ob er sich als Maler figurativ oder abstrakt auf die Wirklichkeit beziehen wolle, entschied Kovács zugunsten einer synthetischen Form, die er als dritte Möglichkeit der Malerei bezeichnet. Seine Bilder beruhen auf logischen Parametern, auf deren Grundlage sich eine Form entlang der Koordinaten eines Bezugssystems entwickelt. Die Bedingungen einer Struktur werden so visuell wahrnehmbar – und die Sinnlichkeit der Bilder löst sich von der theoretischen Grundlage: „Man muss Dürers Proportionslehre nicht verstanden haben, um seine Bilder schön zu finden.“ (Attila Kovács)