Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
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15 Jahre Kolumba
Zeit für eine Re–Vision
Wir fragen Sie!

Kolumba wird 15 Jahre alt! Vor genau 25 Jahren begann mit einem Architekturwettbewerb die Realisierung des lange geplanten Projektes. Mit dem »Museum der Nachdenklichkeit« verbanden sich viele hoch gesteckte Erwartungen. Seither hat sich das gesellschafts-politische Umfeld auch für die Kultur enorm verändert. Der Klimawandel konfrontiert uns mit Umweltkatastrophen in apokalyptischen Dimensionen. Weltpolitische Verwerfungen und ein Krieg in Europa zwingen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat und zur Flucht nach unerreichbaren Orten. Die Institution Kirche hat sich durch die Ausmaße des klerikalen Missbrauchs Schutzbefohlener und die Art der Aufarbeitung an den Rand der Gesellschaft manövriert. Vor diesem Hintergrund fragen wir einmal mehr danach, was unsere Aufgabe als Kunstmuseum der Kirche ist und unter welchen Voraussetzungen wir sie auch zukünftig erfüllen können. – Es ist Zeit für eine Re-Vision, für eine Überprüfung, ob und wie weit sich Erwartungen erfüllt haben, wo wir evtl. darüber hinausgingen und wo sie unerfüllt blieben. Der kritische Rückblick soll uns befähigen, die Vision des »Lebenden Museums« weiterzudenken. Daher bitten wir Sie um Resonanzen. Womit haben wir Sie berührt, wo sind wir gescheitert? Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich an der Re-Vision zu beteiligen. Senden sie uns ein Wort, einen Text, ein Foto… (mail@kolumba.de).
Ihr Kolumbateam

Hier Auszüge aus Ihren Resonanzen (herzlichen Dank dafür!):

»Es ist immer spannend, was Sie & Ihr Team zustande bringen, aber diesmal ist es besonders gelungen, unmittelbar und doch vielschichtig, vielfach und berührend.« (Anne-Marie Bonnet, 2.12.2022)

»Das wechselnde Raumgefühl (Licht, Höhe der Decken...), gleichzeitig klar und geborgen... super! Nichts von vorgetäuschter, erdrückender Erhabenheit: Eine Atmosphäre von Freiraum. […] Ehrlich gesagt, würde mich "Kirchen-Kunst" allein nicht interessieren. Sorry. Aber Ihr Konzept erleichtert mir zumindest einen kleinen Zugang dazu, da es mir eine eigene Interpretationsweise ermöglicht […] Für mich ist das wunderbar spielerisch, alles auf einer Augenhöhe miteinander zu verbinden. Vielen Dank dafür! (Andrea Wolf, 20.10.2022)

»Kolumba ist der Beweis, dass Experimente besonders im Kontext von Tradition und Konditionierung essenziell sind, um uns Menschen immer zu fordern und um zu reflektieren, ob wir unseren Werten gerecht werden oder ob es gerecht ist, Werte neu zu denken. Danke für die Hoffnung und die damit mögliche Heilung einer Welt durch uns für die, die sich trauen!« (Markus P. Schumann, 5.10.2022)

»Gut, wenn eine Gesellschaft in Freiheit, unter Voraussetzungen positiver Gestaltungsmöglichkeiten sich ihrer selbst bewusst wird. Das sie weiß, wo sie beheimatet ist und sich neue Räume öffnen die zum Erlebnis werden können. Kolumba gibt diesen Bestrebungen Ausdruck und Raum mit der Achtung dessen was der Würde des Menschen innewohnt.« (Josef Wolf, 23.9.2022)

»Selten haben wir eine so tief empfundene Verbindung mit vielen der gezeigten Werke gespürt (stellvertretend nenne ich nur die von Jeremias Geisselbrunn geschaffene 'Muttergottes mit Kind'). Im Gegensatz zu meiner Frau bin ich nicht gläubig, aber, und dies aus meinem Munde klingt für mich selbst seltsam, wird in dieser Ausstellung eine Stimmung erzeugt, als ob Gott existiert.« (Antonie und Osman Djajadisastra, 18.9.2022)

»Danke für die schöne Eröffnung.« (Anne Ganteführer-Trier, 16.9.2022)

»Leider ist es mir nicht möglich, an der Eröffnung und Ihrem 15.Geburtstag teilzunehmen. Ich bedauere dies sehr, nicht zuletzt, da Sie die Inklusion in der Kunst so vorbildlich unterstützen und voranbringen.« (Volker Anneken, 12.9.2022)

»Im Kolumba wird erstklassige und unkonventionelle Museumsarbeit in herausragender Architektur geleistet. Wir Kölner*innen dürfen uns glücklich schätzen, seit 15 Jahren diesen besonderen Kunstschatz in unserer Mitte zu haben.
An kaum einem Ort unserer Stadt stehen Vergangenheit und Gegenwart so gleichberechtigt nebeneinander wie hier.« (Oberbürgermeisterin Henriette Reker, 31.8.2022)

»Das Kolumba, wie ich es kenne: etwas versteckt (ich folge der beigefügten Zeichnung), mitten im kommerziellen Zentrum liegt es geschützt (oder ist es bedroht?), ein einzigartiger Monolith, in sich ruhend. ‚Das Judentum ist keine Religion‘ (heisst es in der Ausstellung ‚In die Weite‘, Text zu Raum 10), das Christentum auch nicht. Möchte man ergänzen. Das ist vielleicht die grösste Stärke: das Kolumba sucht die Dimension des Religiösen nicht im Äusseren (im Objekt), so glüht es von innen, über das, was gezeigt wird - und strahlt. Dem ist schwer zu widerstehen. – Mit Wassereinbruch, natürlich (wir sind in Köln).« (Michael Müller-Verweyen, 28.8.2022)

»Die Klangwerkstatt ist eine musikalische Begegnung, die jedes Jahr ihren Abschluss am ersten Sonntag im November im Museum Kolumba findet. Ihr geht immer ein mehrtägiger Workshop voraus, in dem wir neue Techniken, Vorgehensweisen, Ideen, ein neues Repertoire entwickeln und experimentieren.  […] In Kolumba werden die Ergebnisse unserer gemeinsamen Arbeit in Form einer lebenden Klanginstallation präsentiert. Hier spielt nun der Ort, dieser wunderbare Bau, der ein einziger Klangraum zu sein scheint, eine große Rolle: aus dem Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen wird nun ein gemeinsamer Trialog mit der Kunst. Glückwunsch an das Museum und seinem Team und Dank für jahrelange Gastfreundschaft!« (Maria Jonas, 22.8.2022)

»Hohe, stille, konzentrierende Räume. Große Leinwände […] mit Nichts drauf? Auch in der aktuellen Ausstellung solche Bilder: Farbfeldmalerei. Welche Spannung zu den übrigen Kunstwerken, Geschichten, Menschen, dem Leben! "Jetzt schauen wir durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht“. (1 Kor. 13,12) Ich bin dankbar, diese Spannung in der eucharistischen Gegenwart in der Kapelle umpolen zu dürfen. Das wäre doch auch ein Spielfeld für unser Museum: die soziale Plastik, die solidarische Aktion oder ein Zeichen setzendes Caritasprojekt.« (Reiner Maria Kardinal Woelki, 10.8.2022)

»Diese Audio-Präsentation einer Performance aus dem Jahr 1981 war für mich ein beeindruckendes Erlebnis. […] Die Paukenschläge waren so stark und eindringlich, dass ich sie in diesen Momenten an diesem Ort – erzbischöfliches Museum – wie ein Wachrütteln der Welt/der Menschen und ihrer Institutionen insgesamt  in ihrer derzeitigen Verfassung empfinden konnte.« (Ursula Junert-Füchsel, 5.8.2022)

»Kunst Raum Klang – eine erweiterte Kunstbegegnung‘ war schon ein sehr innovatives Konzept der Kunst-Raumerfahrung in Kolumba, das selbst Kunst im besten Sinne das Wortes war. Mitmenschen, aus Diensten und Einrichtungen der Caritas, oftmals noch nie in einem Museum gewesen (wird oft als zu hochschwellig empfunden), fanden hier die Begegnung mit Kunst auf Augenhöhe. So waren z.B. Personen mit einer psychischen Erkrankung, bzw. in andauernden psychischen Krisensituation, die in einem psycho-sozialen Betreuungsverhältnis zu einem Mitarbeiter, einer Tages strukturierenden Maßnahme oder einer Freizeitgruppe stehen, Gäste in Kolumba. […] Kolumba ist ein gesellschaftliches Ereignis – auch für Mitmenschen am sogenannten Rande der Gesellschaft. (Thomas Möltgen, 4.8.2022)

»I would like to thank you again for what you provide.« (Kenzo Tokuoka, 3.6.2022)

»'Grau ist eine Kompromissfarbe a priori' (Peter Sloterdijk). Und schon waren die Gedanken bei der Findungsgeschichte des Grautons für das Kolumba. Das Graue neu denken, eben nicht als alt und marode, sondern als aufregend & inspirierend. Dieser Gedanke passt perfekt nach Köln, in das Kolumba« (Conrad Grehn, 3.5.22)

»Kolumba ist für mich Brücke zum Gestalterischen und zu Fragen der Kunst. Kolumba spiegelt, reflektiert. Kolumba verbindet Elementares und wird für mich zu einem Hafen in der Stadt. Was ich mir von Kolumba erwarte: Mehr Wumms!« (Marc Glorius, 5.3.2022)

»Manchmal träume ich davon, einen großen Ausstellungsraum mit Werken von Künstlern zu bestücken, die kaum jemand kennt, und denen endlich die Aufmerksamkeit gewidmet wird, die ihnen gebührt, wenn auch erst post mortem! Ich möchte Ihnen und Ihren Mitarbeitern ausdrücklich dafür danken, dass Sie sich immer wieder solchen Künstlern widmen und ihnen Respekt zollen, indem Sie sie in einen musealen Kontext mit Spitzenwerken alter Kunst stellen. Dabei ergeben sich oft Dialoge über die Jahrhunderte hinweg, scheinen ungeahnte Zusammenhänge auf und wird Kunst zu dem, was sie auch ausmacht: Irritation und Anregung zur eigenen Auseinandersetzung mit Gott und der Welt.« (Günter Dünkel, 7.3.2022)

»Ich freue mich am meisten auf die Menschen, die bei Ihnen arbeiten: noch nie habe ich mir die Tür selbst aufgemacht! Immer steht dort jemand und empfängt mich als Besucher, unfassbar. Am Empfang nie ein böses Wort über meinen dämlichen Koffer, der in kein Fach passt und treu bewacht wird. (Ich vermisse schon seit einiger Zeit den Herrn mit der Gesichtslähmung, der war immer so besonders nett.) Wie oft hat jemand die Lederschürze für mich zur Seite geräumt. […]  Und wie dezent manche AufseherInnen sind beim aufsehen […] das ist so auffällig für mich, wie besonders das bei Ihnen ist.« (Ute Plage, 23.2.2022)

»What a garden of peace.« (Kenzo Tokuoka, 21.2.2022)

»Kolumba: wunderbare Kunst-Raum-Kapsel, Herberge für Augen, Nase, Zunge/Mund, Herz- und Hirn und Körper, Tanz und Töne, Raum-Schiff und Arche für Aufbrüche in neue Weiten, neue Zeiten. Doch für R- und Visionen braucht es auch Ressourcen, persönliche und institutionelle! Auf dass es weiterhin hervorquillt und die Quellen nie versiegen. Leider quillt es (das Wasser) ja manchmal dort, wo man es nicht braucht. Aber da bin ich ganz japanisch: wabi, sabi, die Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit.« (Anne Cichos, Februar 2022)

»Das Kolumba ist für mich eins der schönsten und bewegendsten, eindrucksvollsten und inspirierendsten Museen überhaupt. Ein wahrer Schatz.  Vielen Dank für Ihre Arbeit und das großartige Geschenk, das dieser Ort für alle ist! Anbei ein Bild, dass ich 2009 gemacht habe. Herzliche Grüße aus Berlin (Anja Ligaya Weiss, 16.2.2022)

»Ich bin dankbar, für die mir bei jedem Besuch gestellte Aufgabe und Möglichkeit, mich des eigenen Verstandes ohne fremde Anleitung bedienen zu können, ja zu müssen. Ein bestimmtes Maß an Aufgeschlossenheit vorausgesetzt, ist jeder einzelne Ausflug in die Welt von Kolumba ein kostbares Erlebnis und dazu angetan, das Staunen zu lehren und die Augen zu öffnen, schließlich für sich Zusammenhänge herstellen zu können,  um so zu einem lange in Erinnerung bleibenden Erlebnis zu werden.« (Thomas Trabitsch, 13.2.2022)

»Jeder Besuch ist ein Ausflug in andere Welt. Man kommt aus der ungeduldigen Stadt in eine Oase der Ruhe und Konzentration. Die Ästhetik des Raums macht meinen Gang aufrecht. […] Eine Konzertreihe, die ich nie vergessen werde, fand im Frühjahr/Sommer 2017 oder 2018 statt. Die großartige Künstlerin Pi-hsien Chen am Klavier. Gott war so nahe. […] Gemeinsam konnten wir die Konzerte genießen: wir, die Lebenden, und die Toten! Welch ein Trost!« (Monika Lovric, 7.2.2022)

»Dass Sie die Besucher*innen der aktuellen Ausstellung mit der Keshet-Flagge begrüßen, hat mich schon sehr beeindruckt. […] Eine Kunstinstitution, deren Mitarbeiter*innen eine Einschränkung ihrer bürgerlichen Selbstbestimmungsrechte als Einstellungsvoraussetzung in Kauf nehmen mussten (Mitgliedschaft in der katholischen Kirche, Eheschließung usw.), war für mich als Kulturträger indiskutabel - obwohl ich selbst bekennender Katholik war. Das Programm “Kunst und Choreographie" hat für mich sehr anschaulich einen entschiedenen Paradigmenwechsel dokumentiert. […] Eine Voguing Performance in einem Diözesanmuseum ist schon ein starkes Stück! Kompliment!« (Georg Blochmann, 7.2.2022)

»Und dann – KOLUMBA – welch ein HochGenuss für Sinne + Augen, mitten im trubeligsten Köln – Vergangenheit + Gegenwart + Zukunft im Sinn. Einige interessante + sehr schöne Ausstellungen haben wir besucht, Führungen mit Pater Mennekes sind uns in besonders guter Erinnerung. Alle Besuche waren, wie ein Pilgererlebnis – mit wenig Reizen zu sich selbst kommen.« (Christel Spielhoff-Riehl, 6.2.2022)

»Der Blick durch die Fenster, auf die Häuser unter mir, gibt mir zwischendurch das Gefühl, über der Stadt zu schweben. Ein Entrückt-Sein im positivsten Sinne. Im Haus wird für mich auch das Zeitgefühl aufgehoben. Die Art der Präsentation macht alles so lebendig, als hätte der Künstler die Arbeit gerade noch in der Hand gehabt, oder als sei das Objekt soeben noch in Benutzung gewesen. Hier in Berlin kann man nach solch einem Ort lange suchen und wird ihn nicht finden.« (Ursula Böhmer, 5.2.2022)

»Ich gehe immer ohne Erwartung ins Museum […], aber immer findet mich ein Exponat, welches auf mich gewartet hat. Das berührt mich und entlässt mich in eine veränderte Gegenwart.« (Heidemarie Winkelmann, 5.2.2022)

»Klar, die Architektur, unschlagbar, in Köln – thematisch könnte man dies noch mehr in Szene setzen, also den Bau an sich – die Ausstellungen sind mal so mal so – der räumliche Kontext ist immer prima« (Christian Hagl, 5.2.2022)

»Mein Lieblingsmuseum. Das geöffnete und ganz leere Museum ohne Ausstellungsstücke war sehr beeindruckend und absolutes Highlight. Gerne wiederholen. Und Klaus Peter Schnüttger Webs.« (ut_hey 5.2.2022)

»Kolumba hat schon von Anfang an viele heute so wichtige Fragen (wie Umwelt, Flucht, Kirche etc.) thematisiert. Mit Rückendeckung der Kunst in herausragender Museumsarchitektur hat Kolumba in Jahresausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen seine Vorstellungen des Museums der Nachdenklichkeit sinnlich erfahrbar gemacht. Ich kann nur Komplimente machen und das Team bitten, mit Freiheit im Kopf und ohne Furcht weiter zu machen.« (Jürgen Paatz, 4.2.2022)

»…komme gerne immer wieder, lasse mich von der Architektur und der Präsentation der Ausstellungsstücke inspirieren.« (Monika Bergrath, 4.2.2022)

». Immer wenn ich in Köln bin besuche ich es mit großer Vorfreude. Allein der Moment, wenn man aus der lauten, geschäftigen Stadt eintritt. Kontemplation pur. Die Schlichtheit der Räume ist perfekt, der Inhalt der Präsentation beeindruckend hochwertig. Die Begleithefte eine Freude.« (Barbara Birke, 4.2.2022)

»Ein Lieblingsmuseum, in dem sich Architektur und Inhalt, Tradition und Zeitgenossenschaft wunderbar gegenseitig verstärken. Besonders in turbulenten Zeiten ein Ort der Ruhe und der Sinnstiftung. Zu sehen, zu welch wunderbaren Dingen der Mensch – trotz Allem – fähig ist gibt Anlass zur Hoffnung.« (van Horn, 4.2.2022)

»Besonders gefällt mir die moderne Architektur in Kombination mit der Ruine von St. Kolumba, die wunderbar in diese integriert ist. Auch die Ausstellungen, die ich bisher gesehen habe, waren in ganz besonderer Weise mit den Exponaten der Sammlung in Szene gesetzt.« (Erika Lomberg, 4.2.2022)

»Die Schönheit der Architektur. (Ilona Schmitz, 4.2.2022)

»Höchst atmosphärisch.» (Wolfram Grzabka, 4.2.2022)

»Wir sind begeistert von der Architektur von Peter Zumthor und kommen regelmäßig zu Besuch« (Anne und Alf Schütte, 4.2.2022)
 
»Das schönste Museum Kölns. Besonders in Erinnerung ist mir eine Installation mit Overhead-Projektorenvon unglaublicher Zartheit vor einigen Jahren […].« (Andreas Horbelt, 3.2.2022)

»Eines der besten Museen die ich in Köln besucht habe. Klasse Architektur, die der Historie gerecht wird und den Wahnsinn der Kriege bewahrt. Tolle Ausstellungen, gerne wieder, immer wieder. (Udo Schneider, 3.2.2022)

»Lieblingsmuseum. Licht und Schatten. Weite und Dichte. Reduktion und Fülle. Entdeckungen. Altes. Neues […]« (Susanne Stähli, 3.2.2022)

»Perfektion ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann« Antoine de Sainte Exupery. Das ist Kolumba! Eines der schönsten Museen überhaupt. Eine filigrane Oase der Stille in der Stadt. Ein Ort um zu SEIN. (Ingrid Mehmel, 3.2.2022)

»Danke Kolumba, für unvergessliche Erlebnisse! Das Gebäude, die Ausstellungen,die inspirierenden Veranstaltungen!! Unsere Favoriten: Musik und Tanz. EINFACH KLASSE, nein SPITZENKLASSE!!!!!« (Benno und Sybille Jacobs, 3.2.2022)

»Und immer wieder Tragedia Civile. Eine Postkarte davon mit Text in Schreibmaschinenschrift hängt an unserem Garderobenschrank im Flur. (s. Anhang) Dies lässt uns immer wieder innehalten, wenn es "schnell" losgehen muss.» (Uwe Möller-Lömke, 3.2.2022)

»[…] jeder Besuch eine seismische Erschütterung meiner persönlichen Nachdenklichkeit, mal größer, mal kleiner, und jedes Mal mehr Fragen als Antworten. Gut so.« (Dr. Maria Krauels-Geiger, 3.2.2022)

»Kolumba betrachtete ich stets als (gelungenes) meist gut arrangiertes Gesamtkunstwerk. Thematisch wünsche ich mir eine Beschäftigung mit der institutionellen Gewaltanwendung durch die Institution Kirche – auch und insbesondere die Leiden der von gewaltigen Übergriffen betroffenen Menschen sowie den Verniedlichungs- und Vertuschungshandlungen der Verantwortlichen.« (Rolf Scheyer, 3.2.2022)

»In diesen Momenten, in der wir gemeinsam der Musik lauschen, haben wir zusammen alle Zeit der Welt, und wer immer auch von uns übrig bleibt, diese Erlebnisse sind für mich in die Haut des Museums, seine Ein- und Ausstülpungen und seine Öffnungen eingeschrieben. (Kathrin Rothenberg-Elder, 2.2.2022)

»Ich bin Ihrem Haus seit der ersten Klangwerkstatt von Maria Jonas innerlich eng verbunden, zumal ich die Freude hatte, mehrere Jahre hintereinander an den Klang-Werkstatt-Ereignissen teilnehmen zu können und seither jedes Jahr zumindest einmal bei Ihnen war. Da ich selbst Lyrikerin bin und auch komplexen Fotoarbeiten konzipiere, faszinieren mich Haus und ausgestellte Kunst gleichermaßen. Ein Niederschlag davon findet sich mit Ihrer freundlichen Genehmigung auch auf meiner eigenen website.« (Dr. Patricia Falkenburg, 29.1.2022)

»Unsicher fühlte ich mich überdies in schlecht ausgeleuchteten Treppenhäusern und an kleinen Stufen zu Nebengelassen, die zwar ange-, aber nicht beleuchtet waren. Schon beim Ticketkauf wies man mich auf die möglichen Stolperfallen hin. Pfusch am Bau oder Absicht? Soll wahrscheinlich alles Teil einer kolossalen Inszenierung sein. Mich jedoch vergraulen Sie damit. Und ich finde es schade, dass Sie nicht inklusiv denken; meine Begleitung schließt sich dieser Kritik an.« (Sybilla Hesse, 4.1.2022)

»Vor ca. 4 Jahren haben meine Frau und ich auf der Zugfahrt von Frankfurt folgendes Spiel gespielt: Wir haben eine in unserem Abteil mitfahrende Frau gebeten, auf vier Zetteln jeweils eine Strasse Kölns zu schreiben. Dann mußten meine Frau und ich jeweils einen Zettel ziehen. Und jeder von uns beiden mußte sich dann in die gezogene Strasse begeben, deren Aura einatmen und dann einen Text über diese Strasse schreiben. Auf meinem Zettel stand die Kolumbastrasse und meinen kleinen Aufsatz schicke ich Ihnen hier im Anhang mit. Ich bin nach wie vor gerne in der Strasse und auch sehr gerne in ihrem Museum.« (Franz Reiner Vogt, 30.12.2021)

»Kolumba ist das einzige Ausstellungsgebäude auf der Welt, das ich auch besuchen würde, wenn kein einziges Kunstwerk darin wäre! Aber mit ist noch schöner […]« (Hans Schlimbach, 23.12.2021)

»Sie machen ein wunderbares Programm. Gratuliere und schicke viele Sammler von auswärts nach Kolumba.« (Henrik Hanstein, 21.12.2021)
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Kolumba wird 15 Jahre alt! Vor genau 25 Jahren begann mit einem Architekturwettbewerb die Realisierung des lange geplanten Projektes. Mit dem »Museum der Nachdenklichkeit« verbanden sich viele hoch gesteckte Erwartungen. Seither hat sich das gesellschafts-politische Umfeld auch für die Kultur enorm verändert. Der Klimawandel konfrontiert uns mit Umweltkatastrophen in apokalyptischen Dimensionen. Weltpolitische Verwerfungen und ein Krieg in Europa zwingen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat und zur Flucht nach unerreichbaren Orten. Die Institution Kirche hat sich durch die Ausmaße des klerikalen Missbrauchs Schutzbefohlener und die Art der Aufarbeitung an den Rand der Gesellschaft manövriert. Vor diesem Hintergrund fragen wir einmal mehr danach, was unsere Aufgabe als Kunstmuseum der Kirche ist und unter welchen Voraussetzungen wir sie auch zukünftig erfüllen können. – Es ist Zeit für eine Re-Vision, für eine Überprüfung, ob und wie weit sich Erwartungen erfüllt haben, wo wir evtl. darüber hinausgingen und wo sie unerfüllt blieben. Der kritische Rückblick soll uns befähigen, die Vision des »Lebenden Museums« weiterzudenken. Daher bitten wir Sie um Resonanzen. Womit haben wir Sie berührt, wo sind wir gescheitert? Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich an der Re-Vision zu beteiligen. Senden sie uns ein Wort, einen Text, ein Foto… (mail@kolumba.de).
Ihr Kolumbateam

Hier Auszüge aus Ihren Resonanzen (herzlichen Dank dafür!):

»Es ist immer spannend, was Sie & Ihr Team zustande bringen, aber diesmal ist es besonders gelungen, unmittelbar und doch vielschichtig, vielfach und berührend.« (Anne-Marie Bonnet, 2.12.2022)

»Das wechselnde Raumgefühl (Licht, Höhe der Decken...), gleichzeitig klar und geborgen... super! Nichts von vorgetäuschter, erdrückender Erhabenheit: Eine Atmosphäre von Freiraum. […] Ehrlich gesagt, würde mich "Kirchen-Kunst" allein nicht interessieren. Sorry. Aber Ihr Konzept erleichtert mir zumindest einen kleinen Zugang dazu, da es mir eine eigene Interpretationsweise ermöglicht […] Für mich ist das wunderbar spielerisch, alles auf einer Augenhöhe miteinander zu verbinden. Vielen Dank dafür! (Andrea Wolf, 20.10.2022)

»Kolumba ist der Beweis, dass Experimente besonders im Kontext von Tradition und Konditionierung essenziell sind, um uns Menschen immer zu fordern und um zu reflektieren, ob wir unseren Werten gerecht werden oder ob es gerecht ist, Werte neu zu denken. Danke für die Hoffnung und die damit mögliche Heilung einer Welt durch uns für die, die sich trauen!« (Markus P. Schumann, 5.10.2022)

»Gut, wenn eine Gesellschaft in Freiheit, unter Voraussetzungen positiver Gestaltungsmöglichkeiten sich ihrer selbst bewusst wird. Das sie weiß, wo sie beheimatet ist und sich neue Räume öffnen die zum Erlebnis werden können. Kolumba gibt diesen Bestrebungen Ausdruck und Raum mit der Achtung dessen was der Würde des Menschen innewohnt.« (Josef Wolf, 23.9.2022)

»Selten haben wir eine so tief empfundene Verbindung mit vielen der gezeigten Werke gespürt (stellvertretend nenne ich nur die von Jeremias Geisselbrunn geschaffene 'Muttergottes mit Kind'). Im Gegensatz zu meiner Frau bin ich nicht gläubig, aber, und dies aus meinem Munde klingt für mich selbst seltsam, wird in dieser Ausstellung eine Stimmung erzeugt, als ob Gott existiert.« (Antonie und Osman Djajadisastra, 18.9.2022)

»Danke für die schöne Eröffnung.« (Anne Ganteführer-Trier, 16.9.2022)

»Leider ist es mir nicht möglich, an der Eröffnung und Ihrem 15.Geburtstag teilzunehmen. Ich bedauere dies sehr, nicht zuletzt, da Sie die Inklusion in der Kunst so vorbildlich unterstützen und voranbringen.« (Volker Anneken, 12.9.2022)

»Im Kolumba wird erstklassige und unkonventionelle Museumsarbeit in herausragender Architektur geleistet. Wir Kölner*innen dürfen uns glücklich schätzen, seit 15 Jahren diesen besonderen Kunstschatz in unserer Mitte zu haben.
An kaum einem Ort unserer Stadt stehen Vergangenheit und Gegenwart so gleichberechtigt nebeneinander wie hier.« (Oberbürgermeisterin Henriette Reker, 31.8.2022)

»Das Kolumba, wie ich es kenne: etwas versteckt (ich folge der beigefügten Zeichnung), mitten im kommerziellen Zentrum liegt es geschützt (oder ist es bedroht?), ein einzigartiger Monolith, in sich ruhend. ‚Das Judentum ist keine Religion‘ (heisst es in der Ausstellung ‚In die Weite‘, Text zu Raum 10), das Christentum auch nicht. Möchte man ergänzen. Das ist vielleicht die grösste Stärke: das Kolumba sucht die Dimension des Religiösen nicht im Äusseren (im Objekt), so glüht es von innen, über das, was gezeigt wird - und strahlt. Dem ist schwer zu widerstehen. – Mit Wassereinbruch, natürlich (wir sind in Köln).« (Michael Müller-Verweyen, 28.8.2022)

»Die Klangwerkstatt ist eine musikalische Begegnung, die jedes Jahr ihren Abschluss am ersten Sonntag im November im Museum Kolumba findet. Ihr geht immer ein mehrtägiger Workshop voraus, in dem wir neue Techniken, Vorgehensweisen, Ideen, ein neues Repertoire entwickeln und experimentieren.  […] In Kolumba werden die Ergebnisse unserer gemeinsamen Arbeit in Form einer lebenden Klanginstallation präsentiert. Hier spielt nun der Ort, dieser wunderbare Bau, der ein einziger Klangraum zu sein scheint, eine große Rolle: aus dem Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen wird nun ein gemeinsamer Trialog mit der Kunst. Glückwunsch an das Museum und seinem Team und Dank für jahrelange Gastfreundschaft!« (Maria Jonas, 22.8.2022)

»Hohe, stille, konzentrierende Räume. Große Leinwände […] mit Nichts drauf? Auch in der aktuellen Ausstellung solche Bilder: Farbfeldmalerei. Welche Spannung zu den übrigen Kunstwerken, Geschichten, Menschen, dem Leben! "Jetzt schauen wir durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht“. (1 Kor. 13,12) Ich bin dankbar, diese Spannung in der eucharistischen Gegenwart in der Kapelle umpolen zu dürfen. Das wäre doch auch ein Spielfeld für unser Museum: die soziale Plastik, die solidarische Aktion oder ein Zeichen setzendes Caritasprojekt.« (Reiner Maria Kardinal Woelki, 10.8.2022)

»Diese Audio-Präsentation einer Performance aus dem Jahr 1981 war für mich ein beeindruckendes Erlebnis. […] Die Paukenschläge waren so stark und eindringlich, dass ich sie in diesen Momenten an diesem Ort – erzbischöfliches Museum – wie ein Wachrütteln der Welt/der Menschen und ihrer Institutionen insgesamt  in ihrer derzeitigen Verfassung empfinden konnte.« (Ursula Junert-Füchsel, 5.8.2022)

»Kunst Raum Klang – eine erweiterte Kunstbegegnung‘ war schon ein sehr innovatives Konzept der Kunst-Raumerfahrung in Kolumba, das selbst Kunst im besten Sinne das Wortes war. Mitmenschen, aus Diensten und Einrichtungen der Caritas, oftmals noch nie in einem Museum gewesen (wird oft als zu hochschwellig empfunden), fanden hier die Begegnung mit Kunst auf Augenhöhe. So waren z.B. Personen mit einer psychischen Erkrankung, bzw. in andauernden psychischen Krisensituation, die in einem psycho-sozialen Betreuungsverhältnis zu einem Mitarbeiter, einer Tages strukturierenden Maßnahme oder einer Freizeitgruppe stehen, Gäste in Kolumba. […] Kolumba ist ein gesellschaftliches Ereignis – auch für Mitmenschen am sogenannten Rande der Gesellschaft. (Thomas Möltgen, 4.8.2022)

»I would like to thank you again for what you provide.« (Kenzo Tokuoka, 3.6.2022)

»'Grau ist eine Kompromissfarbe a priori' (Peter Sloterdijk). Und schon waren die Gedanken bei der Findungsgeschichte des Grautons für das Kolumba. Das Graue neu denken, eben nicht als alt und marode, sondern als aufregend & inspirierend. Dieser Gedanke passt perfekt nach Köln, in das Kolumba« (Conrad Grehn, 3.5.22)

»Kolumba ist für mich Brücke zum Gestalterischen und zu Fragen der Kunst. Kolumba spiegelt, reflektiert. Kolumba verbindet Elementares und wird für mich zu einem Hafen in der Stadt. Was ich mir von Kolumba erwarte: Mehr Wumms!« (Marc Glorius, 5.3.2022)

»Manchmal träume ich davon, einen großen Ausstellungsraum mit Werken von Künstlern zu bestücken, die kaum jemand kennt, und denen endlich die Aufmerksamkeit gewidmet wird, die ihnen gebührt, wenn auch erst post mortem! Ich möchte Ihnen und Ihren Mitarbeitern ausdrücklich dafür danken, dass Sie sich immer wieder solchen Künstlern widmen und ihnen Respekt zollen, indem Sie sie in einen musealen Kontext mit Spitzenwerken alter Kunst stellen. Dabei ergeben sich oft Dialoge über die Jahrhunderte hinweg, scheinen ungeahnte Zusammenhänge auf und wird Kunst zu dem, was sie auch ausmacht: Irritation und Anregung zur eigenen Auseinandersetzung mit Gott und der Welt.« (Günter Dünkel, 7.3.2022)

»Ich freue mich am meisten auf die Menschen, die bei Ihnen arbeiten: noch nie habe ich mir die Tür selbst aufgemacht! Immer steht dort jemand und empfängt mich als Besucher, unfassbar. Am Empfang nie ein böses Wort über meinen dämlichen Koffer, der in kein Fach passt und treu bewacht wird. (Ich vermisse schon seit einiger Zeit den Herrn mit der Gesichtslähmung, der war immer so besonders nett.) Wie oft hat jemand die Lederschürze für mich zur Seite geräumt. […]  Und wie dezent manche AufseherInnen sind beim aufsehen […] das ist so auffällig für mich, wie besonders das bei Ihnen ist.« (Ute Plage, 23.2.2022)

»What a garden of peace.« (Kenzo Tokuoka, 21.2.2022)

»Kolumba: wunderbare Kunst-Raum-Kapsel, Herberge für Augen, Nase, Zunge/Mund, Herz- und Hirn und Körper, Tanz und Töne, Raum-Schiff und Arche für Aufbrüche in neue Weiten, neue Zeiten. Doch für R- und Visionen braucht es auch Ressourcen, persönliche und institutionelle! Auf dass es weiterhin hervorquillt und die Quellen nie versiegen. Leider quillt es (das Wasser) ja manchmal dort, wo man es nicht braucht. Aber da bin ich ganz japanisch: wabi, sabi, die Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit.« (Anne Cichos, Februar 2022)

»Das Kolumba ist für mich eins der schönsten und bewegendsten, eindrucksvollsten und inspirierendsten Museen überhaupt. Ein wahrer Schatz.  Vielen Dank für Ihre Arbeit und das großartige Geschenk, das dieser Ort für alle ist! Anbei ein Bild, dass ich 2009 gemacht habe. Herzliche Grüße aus Berlin (Anja Ligaya Weiss, 16.2.2022)

»Ich bin dankbar, für die mir bei jedem Besuch gestellte Aufgabe und Möglichkeit, mich des eigenen Verstandes ohne fremde Anleitung bedienen zu können, ja zu müssen. Ein bestimmtes Maß an Aufgeschlossenheit vorausgesetzt, ist jeder einzelne Ausflug in die Welt von Kolumba ein kostbares Erlebnis und dazu angetan, das Staunen zu lehren und die Augen zu öffnen, schließlich für sich Zusammenhänge herstellen zu können,  um so zu einem lange in Erinnerung bleibenden Erlebnis zu werden.« (Thomas Trabitsch, 13.2.2022)

»Jeder Besuch ist ein Ausflug in andere Welt. Man kommt aus der ungeduldigen Stadt in eine Oase der Ruhe und Konzentration. Die Ästhetik des Raums macht meinen Gang aufrecht. […] Eine Konzertreihe, die ich nie vergessen werde, fand im Frühjahr/Sommer 2017 oder 2018 statt. Die großartige Künstlerin Pi-hsien Chen am Klavier. Gott war so nahe. […] Gemeinsam konnten wir die Konzerte genießen: wir, die Lebenden, und die Toten! Welch ein Trost!« (Monika Lovric, 7.2.2022)

»Dass Sie die Besucher*innen der aktuellen Ausstellung mit der Keshet-Flagge begrüßen, hat mich schon sehr beeindruckt. […] Eine Kunstinstitution, deren Mitarbeiter*innen eine Einschränkung ihrer bürgerlichen Selbstbestimmungsrechte als Einstellungsvoraussetzung in Kauf nehmen mussten (Mitgliedschaft in der katholischen Kirche, Eheschließung usw.), war für mich als Kulturträger indiskutabel - obwohl ich selbst bekennender Katholik war. Das Programm “Kunst und Choreographie" hat für mich sehr anschaulich einen entschiedenen Paradigmenwechsel dokumentiert. […] Eine Voguing Performance in einem Diözesanmuseum ist schon ein starkes Stück! Kompliment!« (Georg Blochmann, 7.2.2022)

»Und dann – KOLUMBA – welch ein HochGenuss für Sinne + Augen, mitten im trubeligsten Köln – Vergangenheit + Gegenwart + Zukunft im Sinn. Einige interessante + sehr schöne Ausstellungen haben wir besucht, Führungen mit Pater Mennekes sind uns in besonders guter Erinnerung. Alle Besuche waren, wie ein Pilgererlebnis – mit wenig Reizen zu sich selbst kommen.« (Christel Spielhoff-Riehl, 6.2.2022)

»Der Blick durch die Fenster, auf die Häuser unter mir, gibt mir zwischendurch das Gefühl, über der Stadt zu schweben. Ein Entrückt-Sein im positivsten Sinne. Im Haus wird für mich auch das Zeitgefühl aufgehoben. Die Art der Präsentation macht alles so lebendig, als hätte der Künstler die Arbeit gerade noch in der Hand gehabt, oder als sei das Objekt soeben noch in Benutzung gewesen. Hier in Berlin kann man nach solch einem Ort lange suchen und wird ihn nicht finden.« (Ursula Böhmer, 5.2.2022)

»Ich gehe immer ohne Erwartung ins Museum […], aber immer findet mich ein Exponat, welches auf mich gewartet hat. Das berührt mich und entlässt mich in eine veränderte Gegenwart.« (Heidemarie Winkelmann, 5.2.2022)

»Klar, die Architektur, unschlagbar, in Köln – thematisch könnte man dies noch mehr in Szene setzen, also den Bau an sich – die Ausstellungen sind mal so mal so – der räumliche Kontext ist immer prima« (Christian Hagl, 5.2.2022)

»Mein Lieblingsmuseum. Das geöffnete und ganz leere Museum ohne Ausstellungsstücke war sehr beeindruckend und absolutes Highlight. Gerne wiederholen. Und Klaus Peter Schnüttger Webs.« (ut_hey 5.2.2022)

»Kolumba hat schon von Anfang an viele heute so wichtige Fragen (wie Umwelt, Flucht, Kirche etc.) thematisiert. Mit Rückendeckung der Kunst in herausragender Museumsarchitektur hat Kolumba in Jahresausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen seine Vorstellungen des Museums der Nachdenklichkeit sinnlich erfahrbar gemacht. Ich kann nur Komplimente machen und das Team bitten, mit Freiheit im Kopf und ohne Furcht weiter zu machen.« (Jürgen Paatz, 4.2.2022)

»…komme gerne immer wieder, lasse mich von der Architektur und der Präsentation der Ausstellungsstücke inspirieren.« (Monika Bergrath, 4.2.2022)

». Immer wenn ich in Köln bin besuche ich es mit großer Vorfreude. Allein der Moment, wenn man aus der lauten, geschäftigen Stadt eintritt. Kontemplation pur. Die Schlichtheit der Räume ist perfekt, der Inhalt der Präsentation beeindruckend hochwertig. Die Begleithefte eine Freude.« (Barbara Birke, 4.2.2022)

»Ein Lieblingsmuseum, in dem sich Architektur und Inhalt, Tradition und Zeitgenossenschaft wunderbar gegenseitig verstärken. Besonders in turbulenten Zeiten ein Ort der Ruhe und der Sinnstiftung. Zu sehen, zu welch wunderbaren Dingen der Mensch – trotz Allem – fähig ist gibt Anlass zur Hoffnung.« (van Horn, 4.2.2022)

»Besonders gefällt mir die moderne Architektur in Kombination mit der Ruine von St. Kolumba, die wunderbar in diese integriert ist. Auch die Ausstellungen, die ich bisher gesehen habe, waren in ganz besonderer Weise mit den Exponaten der Sammlung in Szene gesetzt.« (Erika Lomberg, 4.2.2022)

»Die Schönheit der Architektur. (Ilona Schmitz, 4.2.2022)

»Höchst atmosphärisch.» (Wolfram Grzabka, 4.2.2022)

»Wir sind begeistert von der Architektur von Peter Zumthor und kommen regelmäßig zu Besuch« (Anne und Alf Schütte, 4.2.2022)
 
»Das schönste Museum Kölns. Besonders in Erinnerung ist mir eine Installation mit Overhead-Projektorenvon unglaublicher Zartheit vor einigen Jahren […].« (Andreas Horbelt, 3.2.2022)

»Eines der besten Museen die ich in Köln besucht habe. Klasse Architektur, die der Historie gerecht wird und den Wahnsinn der Kriege bewahrt. Tolle Ausstellungen, gerne wieder, immer wieder. (Udo Schneider, 3.2.2022)

»Lieblingsmuseum. Licht und Schatten. Weite und Dichte. Reduktion und Fülle. Entdeckungen. Altes. Neues […]« (Susanne Stähli, 3.2.2022)

»Perfektion ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann« Antoine de Sainte Exupery. Das ist Kolumba! Eines der schönsten Museen überhaupt. Eine filigrane Oase der Stille in der Stadt. Ein Ort um zu SEIN. (Ingrid Mehmel, 3.2.2022)

»Danke Kolumba, für unvergessliche Erlebnisse! Das Gebäude, die Ausstellungen,die inspirierenden Veranstaltungen!! Unsere Favoriten: Musik und Tanz. EINFACH KLASSE, nein SPITZENKLASSE!!!!!« (Benno und Sybille Jacobs, 3.2.2022)

»Und immer wieder Tragedia Civile. Eine Postkarte davon mit Text in Schreibmaschinenschrift hängt an unserem Garderobenschrank im Flur. (s. Anhang) Dies lässt uns immer wieder innehalten, wenn es "schnell" losgehen muss.» (Uwe Möller-Lömke, 3.2.2022)

»[…] jeder Besuch eine seismische Erschütterung meiner persönlichen Nachdenklichkeit, mal größer, mal kleiner, und jedes Mal mehr Fragen als Antworten. Gut so.« (Dr. Maria Krauels-Geiger, 3.2.2022)

»Kolumba betrachtete ich stets als (gelungenes) meist gut arrangiertes Gesamtkunstwerk. Thematisch wünsche ich mir eine Beschäftigung mit der institutionellen Gewaltanwendung durch die Institution Kirche – auch und insbesondere die Leiden der von gewaltigen Übergriffen betroffenen Menschen sowie den Verniedlichungs- und Vertuschungshandlungen der Verantwortlichen.« (Rolf Scheyer, 3.2.2022)

»In diesen Momenten, in der wir gemeinsam der Musik lauschen, haben wir zusammen alle Zeit der Welt, und wer immer auch von uns übrig bleibt, diese Erlebnisse sind für mich in die Haut des Museums, seine Ein- und Ausstülpungen und seine Öffnungen eingeschrieben. (Kathrin Rothenberg-Elder, 2.2.2022)

»Ich bin Ihrem Haus seit der ersten Klangwerkstatt von Maria Jonas innerlich eng verbunden, zumal ich die Freude hatte, mehrere Jahre hintereinander an den Klang-Werkstatt-Ereignissen teilnehmen zu können und seither jedes Jahr zumindest einmal bei Ihnen war. Da ich selbst Lyrikerin bin und auch komplexen Fotoarbeiten konzipiere, faszinieren mich Haus und ausgestellte Kunst gleichermaßen. Ein Niederschlag davon findet sich mit Ihrer freundlichen Genehmigung auch auf meiner eigenen website.« (Dr. Patricia Falkenburg, 29.1.2022)

»Unsicher fühlte ich mich überdies in schlecht ausgeleuchteten Treppenhäusern und an kleinen Stufen zu Nebengelassen, die zwar ange-, aber nicht beleuchtet waren. Schon beim Ticketkauf wies man mich auf die möglichen Stolperfallen hin. Pfusch am Bau oder Absicht? Soll wahrscheinlich alles Teil einer kolossalen Inszenierung sein. Mich jedoch vergraulen Sie damit. Und ich finde es schade, dass Sie nicht inklusiv denken; meine Begleitung schließt sich dieser Kritik an.« (Sybilla Hesse, 4.1.2022)

»Vor ca. 4 Jahren haben meine Frau und ich auf der Zugfahrt von Frankfurt folgendes Spiel gespielt: Wir haben eine in unserem Abteil mitfahrende Frau gebeten, auf vier Zetteln jeweils eine Strasse Kölns zu schreiben. Dann mußten meine Frau und ich jeweils einen Zettel ziehen. Und jeder von uns beiden mußte sich dann in die gezogene Strasse begeben, deren Aura einatmen und dann einen Text über diese Strasse schreiben. Auf meinem Zettel stand die Kolumbastrasse und meinen kleinen Aufsatz schicke ich Ihnen hier im Anhang mit. Ich bin nach wie vor gerne in der Strasse und auch sehr gerne in ihrem Museum.« (Franz Reiner Vogt, 30.12.2021)

»Kolumba ist das einzige Ausstellungsgebäude auf der Welt, das ich auch besuchen würde, wenn kein einziges Kunstwerk darin wäre! Aber mit ist noch schöner […]« (Hans Schlimbach, 23.12.2021)

»Sie machen ein wunderbares Programm. Gratuliere und schicke viele Sammler von auswärts nach Kolumba.« (Henrik Hanstein, 21.12.2021)