Kolumba
Kolumbastraße 4
D-50667 Köln
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jährlich vor dem 6. Januar …
»Christus segne dieses Haus«
Der Besuch der Sternsinger

Der Brauch des Sternsingens geht auf auf die biblische Überlieferung der Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die »aus dem Osten nach Jerusalem (Mt 2,1)« aufbrachen, um Jesus zu huldigen. Der Kirchenlehrer Tertullian (gest. nach 220) stellte den Zusammenhang dieser Überlieferung zu Psalm 72 her. Dort heißt es, dass die Könige von Tarschisch und den Inseln, von Scheba und Saba dem Herrn ihre Gaben bringen. In der späteren Geschichte des Christentums – ab dem 6. Jahrhundert – wurden die Sterndeuter zu den Drei Königen. In einem Aussendungsgottesdienst in der Hohen Domkirche, in deren Schrein die Gebeine der Drei Könige als kostbare Reliquien verehrt werden, erhalten die Sternsinger im Erzbistums Köln unmittelbar nach Weihnachten den Segen des Erzbischofs und den Auftrag, diesen Segen von Haustür zu Haustür zu tragen. »20*C+M+B+20«, was die Könige an die Haustür schreiben, steht dabei nicht für die Namen der Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Vielmehr ist es die lateinische Abkürzung für »Christus mansionem benedicat« (Christus segne dieses Haus). Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe gefolgt sind. Die drei Kreuze sind Zeichen für den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Zahlen zeigen das jeweilige Jahr an. In Kolumba schreiben die Könige ihren Segen nach alter Tradition mit Kreide an die Ostwand der ehemaligen Wasserfass-Kapelle, oberhalb der Grundsteinlegung im Durchgang zur Ausgrabung. In diesem Jahr waren die jungen Könige von der UFO-Vitrine im Erdgeschoss angezogen, einer spielerischen Komponente der Ausstellung »Aufbrüche«.
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Kunstmuseum
des Erzbistums Köln

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Vermittlung

09/20 Fritz Hauser
05/20 Pfingstgottesdienst der ARD
01/20 Gespräche zur Zeit
01/20 Sternsinger
11/19 Theaterpreis
11/19 Klangwerkstatt
11/19 Für Aller Seelen 2
10/19 Restaurierungs-Werkstatt
10/19 Offenbach-Werkstatt
09/19 Bundespräsident
04/19 Religion und Humor
12/18 Büro-Termine
12/18 Finissage Michael Oppitz
11/18 Klangwerkstatt
11/18 Circumstance
18/06 Kolumba zu Gast
04/18 Ringvorlesung
02/18 Aktionstag des Berufskollegs
12/17 Schenkung Renate König
11/17 Klangwerkstatt
08/17 Zehn Jahre Kolumba
07/17 Flötenwerkstatt
06/17 Fronleichnam
06/17 Thomas-Morus-Akademie
06/17 Vortrag Rüdiger Joppien
04/17 Künstlergespräch
03/17 Schulen zu Gast V
03/17 Künstlergespräch
01/17 Konzertreihe
11/16 Klangwerkstatt
11/16 Konzert E-MEX Ensemble
10/16 VII. Albert Gespräch
07/16 Erzählter Vortrag
06/16 Eric Hattan & Julian Sartorius
06/16 Oper Köln - Liederabend
05/16 new talents
05/16 Harvey Death of Light
12/15 Trickfilmwerkstatt
11/15 Ukulelen-Ensemble
11/15 Lesewerkstatt
11/15 Klangwerkstatt
10/15 E-MEX Ensemble
10/15 Winterreise
10/15 Albert-Gespräch
09/15 European Workshop
09/16 Lesestunde
09/15 Lesung Navid Kermani
08/15 Love & Diversity
07/15 Ensemble Unterwegs
06/15 FORSETI feat. subsTANZ
06/15 Oper Köln zu Gast
03/15 Trickfilmwerkstatt
11/14 Tonspur (Achim Lengerer)
11/14 Edith Stein Tagung
11/14 Klangwerkstatt
10/14 Philosophisches Gespräch
10/14 E-MEX-Ensemble
10/14 Albert-Gespräch
10/14 Philosophisches Seminar
06/14 Schulen zu Gast III
05/14 Ensemble Garage
05/14 Veranstaltungen Intervention
04/14 start:review
04/14 West Coast Soundings
02/14 Barlach-Haus
12/13 Ukulelen-Ensemble
11/13 Tanzperformance
11/13 Klangwerkstatt
10/13 E-MEX-Ensemble
10/13 Albert-Gespräch
07/13 Katrin Zenz
06/13 Frank Gratkowski
06/13 HornroH Duo
05/13 Performances
03/13 Horatiu Radulescu
11/12 Klangwerkstatt
10/12 E-MEX-Ensemble
09/12 Mädchenkantorei
08/12 Cage: Empty Words
08/12 Schulen zu Gast II
08/12 Allen Malern herzlichen...
07/12 Tischgespräche
06/12 Tischkonzert
06/12 Kammer der Andacht
05/12 episteme
05/12 new talents
04/12 Cage: A Collection of Rocks
03/12 Cage: Number Pieces
03/12 Hans Otte
11/11 Klangwerkstatt
10/11 Albert-Gespräch
09/11 Implodierender Schreibtisch
07/11 Finissage
07/11 Schulen zu Gast I
11/10 Klangwerkstatt
11/10 Joseph Marioni
10/10 Albert-Gespräch
06/10 Steffen Krebber
05/10 Heilig-Geist-Retabel
02/10 Bernhard Leitner
02/10 Aschermittwoch
11/09 Klangwerkstatt
09/09 Andor Weininger
11/08 Klangwerkstatt
10/08 Donaueschinger Musiktage
06/08 Kolumba singt!
05/08 Katholikentag
04/08 Verabschiedung JMP
02/08 Alphornbläser
12/07 Deutschlandradio live
04/07 Art Cologne
08/05 1st view!
12/04 Die Pietà aus St. Kolumba
11/03 Schauspielhaus Köln
 

 
www.kolumba.de

KOLUMBA :: Veranstaltungen :: 01/20 Sternsinger

jährlich vor dem 6. Januar …
»Christus segne dieses Haus«
Der Besuch der Sternsinger

Der Brauch des Sternsingens geht auf auf die biblische Überlieferung der Sterndeuter aus dem Morgenland zurück, die »aus dem Osten nach Jerusalem (Mt 2,1)« aufbrachen, um Jesus zu huldigen. Der Kirchenlehrer Tertullian (gest. nach 220) stellte den Zusammenhang dieser Überlieferung zu Psalm 72 her. Dort heißt es, dass die Könige von Tarschisch und den Inseln, von Scheba und Saba dem Herrn ihre Gaben bringen. In der späteren Geschichte des Christentums – ab dem 6. Jahrhundert – wurden die Sterndeuter zu den Drei Königen. In einem Aussendungsgottesdienst in der Hohen Domkirche, in deren Schrein die Gebeine der Drei Könige als kostbare Reliquien verehrt werden, erhalten die Sternsinger im Erzbistums Köln unmittelbar nach Weihnachten den Segen des Erzbischofs und den Auftrag, diesen Segen von Haustür zu Haustür zu tragen. »20*C+M+B+20«, was die Könige an die Haustür schreiben, steht dabei nicht für die Namen der Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Vielmehr ist es die lateinische Abkürzung für »Christus mansionem benedicat« (Christus segne dieses Haus). Der Stern steht für den Stern von Bethlehem, dem die Sterndeuter auf dem Weg zur Krippe gefolgt sind. Die drei Kreuze sind Zeichen für den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Zahlen zeigen das jeweilige Jahr an. In Kolumba schreiben die Könige ihren Segen nach alter Tradition mit Kreide an die Ostwand der ehemaligen Wasserfass-Kapelle, oberhalb der Grundsteinlegung im Durchgang zur Ausgrabung. In diesem Jahr waren die jungen Könige von der UFO-Vitrine im Erdgeschoss angezogen, einer spielerischen Komponente der Ausstellung »Aufbrüche«.